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Graduiertenschule Human- und Zahnmedizin (GSHZ)

Die Graduiertenschule Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät dient der qualitativen Verbesserung von human- und zahnmedizinischen Promotionen und der strukturierten Vorbereitung auf Ihre Promotionsarbeit. Die GSHZ besteht aus drei Modulen: dem Grundmodul, dem Schlüsselqualifikationsmodul und dem Modul zur Projektentwicklung und -durchführung. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Einschreibung von Promovierenden und zur elektronischen Promovierendenverwaltung docfile.

Weitere Informationen zur GSHZ finden Sie im Merkblatt im Downloadbereich rechts. Dort finden Sie auch das Schlüsselqualifikationsverzeichnis der Medizinischen Fakultät.

Organisatorische Hinweise:

Die Durchführung der Module der GSHZ sind ab 1. Oktober 2019 Voraussetzung zur Aufnahme des Zulassungsverfahrens zur Promotion. Das Zulassungsverfahren kann erst nach der bestanden Ärztlichen/Zahnärztlichen Prüfung eröffnet werden.

WICHTIG: Wenn Sie Ihr Promotionsverfahren* nach dem 01.10.2019 eröffnen, dann gelten schon zur Annahme eines Promotionsthemas folgende Voraussetzungen:

1.    Bestandener Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum) bzw. die bestandene zahnärztliche Vorprüfung
2.    Besuch des Moduls I der GHS
Z

*Abgabe der Dissertationsschrift und aller sonstigen Unterlagen im Dekanat nach § 5 der Promotionsordnung

Bitte beachten Sie, dass mit der Annahme als Doktorandin oder Doktorand in der Regel eine Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorandin bzw. Doktorand und Betreuerin bzw. Betreuer abgeschlossen werden soll. Zusätzlich soll zeitnah nach der Vergabe des Themas, in der Regel innerhalb von 3 Monaten, das Exposé (Modul III) erstellt und von der Betreuerin oder dem Betreuer und der Doktorandin oder dem Doktoranden unterzeichnet werden.

Schematischer Ablauf einer Promotion (Dr. med. (dent.)), wenn die Verfahrenseröffnung nach dem 1.10.2019 stattfindet. Bei einer Verfahrenseröffnung vor dem 1.10.2019 müssen die Module der GSHZ nicht durchgeführt werden.

vergrößern: Promotion Dr. med. (dent.)

Module

Die GSHZ umfasst drei Module:

Im Grundmodul (Modul I) werden in Vorlesungen grundlegende Begriffe des Wissenschaftlichen Arbeitens und der Wissenschaftsethik erklärt und die Vorgaben zur Guten Wissenschaftlichen Praxis erläutert.

Das Schlüsselqualifikationsmodul (Modul II) dient der Weiterbildung in einer fachübergreifenden Schlüsselqualifikation. Den Studierenden wird ein Verzeichnis zur Verfügung gestellt (siehe Downloadbereich rechts), das alle zur Zeit anerkannten Schlüsselqualifikationskurse der Universität zu Köln enthält.

Das Modul zur Projektentwicklung und -durchführung (Modul III) dient zur Qualitätsicherung der Promotionsarbeit. Es umfasst das Erstellen eines Exposé des geplanten Forschungsprojekts. Desweiteren muss der/-ie Promovend/-in ein Vortrag im Rahmen eines Instituts- oder Arbeitsgruppenseminars über ihr Forschungsprojekt im Beisein der/-s Betreuerin/-s nach §2 der PO absolvieren.

Dem/-r PromovendIn soll in diesem Rahmen das Abschließen einer Betreuungsvereinbarung ermöglicht werden.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Einschreibung von Promovierenden.

Termine Grundmodul GSHZ im SS 18

Eine Anmeldung in KLIPS ist nicht möglich und nicht nötig. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Einschreibung von Promovierenden.

31.7.2018 | 10 c. t. - 11:45 Uhr | HS LFI 2 & 3

Informationen zum Wissenschaftlichen Arbeiten Teil I

Prof. Dr. Tim Hucho (experimentelle Promotionen, im HS LFI 2) ; Dr. Sven Borchmann (klinisch-statistische Promotionen, im HS LFI 3)

31.7.2018 | 12 s. t. - 13 Uhr | HS LFI 1

Gute Wissenschaftliche Praxis

Dr. Sören Moritz

1.8.2018 | 10 c. t. - 11:45 Uhr | HS LFI 2 & 3

Informationen zum Wissenschaftlichen Arbeiten Teil II

Prof. Dr. Hucho (experimentelle Promotionen, im HS LFI 2) ; Dr. Sven Borchmann (klinisch-statistische Promotionen, im HS LFI 3)

1.8.2018 | 12 s. t. - 13 Uhr | HS LFI 1

Ethisch forschen - Was bedeutet das?

Dr. Minou Friele

Expose

Empfehlungen für Aufbau und Umfang des Exposé:

Deckblatt (1 Seite, siehe Downloadbereich rechts)
Einleitung (1/2 - 1 Seite, max. 400 Worte inkl. Referenzen)
Projektbeschreibung (inkl. Forschungsfrage und Arbeitshypothese und ggf. Vorarbeiten, 1 – 2 Seiten, max. 600 Worte)
Arbeitsprogramm (1 – 2 Seiten, max. 1000 Worte)
Literaturverzeichnis (1 Seite)

In der Projektbeschreibung legen Sie dar, was Sie untersuchen möchten, d.h. die wissenschaftliche Fragestellung und die wissenschaftliche Zielsetzung Ihre Vorhabens. Im Arbeitsprogramm beschreiben Sie wie Sie das erreichen wollen inkl. der vorgesehenen Untersuchungsmethoden.

Bitte achten Sie darauf bei komplexen Projekten und Studien, an denen mehrere Wissenschaftler der Arbeitsgruppe arbeiten, Ihren eigenen, konkreten Anteil an der Arbeit genau zu beschreiben. Bitte integrieren Sie in die Projektbeschreibung einen kurzen Abschnitt, in dem Sie mögliche Limitierungen und Schwächen des Projekts benennen und welche Gegenmaßnahmen Sie ggf. ergreifen möchten.

Das Exposé soll zeitnah nach der Vergabe des Themas, in der Regel innerhalb von 3 Monaten erstellt und von der Betreuerin oder dem Betreuer und der Doktorandin oder dem Doktoranden unterzeichnet werden.

FAQs

Frequently Asked Questions

Frage: Muss man die Module der GSHZ auch durchführen, wenn man die Promotion erst nach dem Studium beginnt.

Antwort: Ja.

Frage: Muss ich die GSHZ Module durchführen, wenn mein formaler Betreuer Mitglied einer anderen Fakultät ist.

Antwort: Nein, dann promovieren Sie an der Fakultät Ihrer/-s Betreuerin/-s und es gelten die Vorgaben der dortigen Promotionsordnung.

Frage: Kann ich schon mit der Promotion beginnen, wenn mir nur noch ein Fach fehlt ich aber die mündliche Prüfung schon bestanden habe.

Anwort: Das Physikum muss komplett abgeschlossen sein.

Frage: Kann ich mir die Promotionsarbeit als Wissenschaftliches Projekt anerkennen lassen.

Anwort: Ab sofort sollen Sie sich das Exposé von Ihrer/-m Doktormutter/-vater als 2. Wissenschaftlichen Projekt benoten lassen. Sie können in diesem Rahmen auch schon Vorarbeiten zur Ihrem Promotionsprojekt anfertigen, die Sie als vorläufige Daten in Ihre Exposé integrieren. Der Hauptteil der Dissertation (insbesondere Datenerhebung/stat. Auswertung) muss allerdings nach der Annahme als Doktorand und der damit verbundenen Vergabe des Promotionsthemas erfolgen.

Frage: Kann ich externe Kurse oder Module, die inhaltlich äquivalent zu den Modulen der GSHZ sind, anerkennen lassen.

Antwort: Ja, das ist möglich. Bitten senden Sie die entsprechend Unterlagen an Dr. Sören Moritz, damit über die Anerkennung entschieden werden kann.

Frage: Bekomme ich für die Module der GSHZ immer einen Wahlpflichtblock (WPB) angerechnet.

Antwort: Entweder ist der Schlüsselqualifikationskurs (SQK) ein WPB oder Sie belegen einen externen SQK, dann bekommen Sie für das Grundmodul und das SQ-Modul einen WPB eingetragen. Wenden Sie sich im zweiten Fall an Dr. Sören Moritz.