zum Inhalt springen

Millionenförderung für Nierenforschung

Neue Klinische Forschergruppe 329

Prof. Thomas Benzing, Prof. Paul Brinkkötter Bild: Uniklinik Köln

Weltweit leiden mehr als 200 Millionen Menschen an den Folgen einer chronischen Niereninsuffizienz. Dabei spielen Erkrankungen des Nierenfilters, der Glomeruli, eine herausragende Rolle. Dieses zunehmend detaillierte Verständnis hat jedoch nicht zu verbesserten Therapieoptionen geführt. Genau dies haben sich nun 19 Wissenschaftler der Uni Köln und der Uniklinik Köln unter der Leitung von Prof. Thomas Benzing, Direktor der Klinik II für Innere Medizin und Leiter des Zentrums für Molekulare Medizin Köln, und Prof. Paul Brinkötter in einer Ende 2017 bewilligten Klinischen Forschergruppe zur Aufgabe gemacht.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Dezember 2017 die Förderung der Klinischen Forschergruppe bewilligt. Die Förderung läuft bis 2020 und umfasst Fördermittel in Höhe von rund vier Millionen Euro. Das Team der Klinischen Forschergruppe besteht aus klinisch tätigen Ärzten und Biologen, die große Erfahrung aus der Grundlagenforschung einbringen. Im Rahmen dieser Klinischen Forschergruppe werden molekulare Erkenntnisse über spezifische Signalwege sowie Genmutationen, die an der Entwicklung glomerulärer Erkrankungen beteiligt sind, ausgenutzt, um neue, diagnostische und therapeutische Ansätze zu etablieren. Mit der Etablierung der Forschergruppe wird in Köln eine entscheidende Lücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung geschlossen, indem sich Expert_innen aus beiden Disziplinen zusammenschließen, um ihre Energie auf die Verbesserung der Behandlung von Patient_innen mit glomerulären Erkrankungen zu richten.

Weitere Informationen

Link zur Pressemeldung der Uniklinik Köln

Aktuelle Ausschreibungen