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Univ.- Prof. Dr. Thorsten Annecke

  • Perioperative Pathophysiologie
  • „Enhanced recovery after surgery“
  • Modulation der Inflammationsreaktion; Ischämie/Reperfusionsschäden in Anästhesie und Intensivmedizin
  • Vaskuläre Barrierefunktion / endotheliale Glykokalyx
  • Geburtshilfliche Anästhesie/ Intensivtherapie in der Schwangerschaft
  • Anästhesie und Tumorprogression

Univ.- Prof. Dr.Thorsten Annecke

  • Zerebrale Schädigung nach Herz-Kreislaufstillstand
  • Postreanimationssyndrom

Prof. Dr. med Jochen Hinkelbein

  • Identifikation von Proteinveränderungen und Biomarkern: Sepsis, Trauma, Herz-Kreislaufstillstand
  • Identifikation von Signalkaskaden mittels Protemics
  • 2D-Gelelektrophorese, MALDI-TOF und bioinformatische Techniken

jochen.hinkelbein(at)uk-koeln.de

AG Atemwegsmanagement und Reanimation

  • Reanimationsqualität mittels Simulation
  • Videolaryngoskopie
  • Atemwegsmanagement und supraglottische Atemwegshilfsmittel

jochen.hinkelbein(at)uk-koeln.de

Univ.-Prof. Dr. Tim Hucho

  • Intrazelluläre Schmerzsensitivierungsvorgänge im peripheren nozizeptiven Neuron
  • Regulation von Opioidsensitivität
  • Einfluss der extrazellulären Matrix auf Schmerzsensitivierungssignaling
  • Identifikation von Schmerzsensitivierungsmodulatoren aus natürlichen Giften
  • Schmerzsignaling in Stammzellabgeleiteten Nozizeptoren
  • Mechanistische Analyse von PKA Aktivierungsschritten in der Zelle
  • Veränderung des Schmerzsignalings während der frühen Entwicklung und im Alter
  • Veränderung des Schmerzsignalings in nozizeptiven Neuronen aus Schmerzmodellen
  • Schmerzvisualisierung mittels PET-Tracern
  • Schmerzauslöschung durch Aktivierung von GPCRs am Probanden
  • Weiterentwicklung von „High Content Screening Microscopy“ Ansätzen
  • Systembiologische Analyse von Schmerzsignalvorgängen

tim.hucho(at)uk-koeln.de

Priv.-Doz. Dr. med. Robert Schier, PhD

  • Endotheliale Regeneration / Endothelvorläuferzellen
  • Genetische und epigenetische Faktoren
  • Klinische Untersuchung der Endothelfunktion / reaktive Hyperämie
  • Perioperative Optimierung der Patientenversorgung

robert.schier(at)uk-koeln.de

Priv.-Doz. Dr. med. Robert Schier, PhD

  • Navigierte Ultraschalltechnik bei Gefäßpunktionen
  • Navigierte Ultraschalltechnik bei Regionalanästhesie

robert.schier(at)uk-koeln.de

AG Anästhesie und Onkologie

Priv.-Doz. Dr. med. Robert Schier, PhD

  • Anästhesiologische Faktoren mit Einfluss auf onkologische Prognose
  • Effekt von Beta-Adrenerger Blockade auf Tumorprogress / Rezidivrate

robert.schier(at)uk-koeln.de

Priv.-Doz. Dr. Wolfgang A. Wetsch

Forschungsübersicht
Systemische Entzündungsreaktionen ereignen sich gehäuft nach einigen spezifischen operativen Eingriffen. Die Ursache, den Verlauf und Möglichkeiten der Intervention zu untersuchen, sind Ziele unserer Arbeitsgruppe.

Diese systemische Inflammationsreaktion entspricht weitgehend der Reaktion des Körpers, wie sie bei einer Sepsis stattfindet, ohne jedoch dass der Nachweis eines infektiologischen Auslösers gelingt. Bei schweren Verläufen sind zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden systemischen Blutdrucks große Mengen sowohl an Katecholaminen (v.a. Noradrenalin) als auch an Infusionslösungen vonnöten. Nach bestimmten operativen Eingriffen entwickeln Patienten dabei gehäuft eine systemische Entzündungsreaktion. Die mitunter ausgeprägt hohen Volumen- und Katecholaminbedarfe dieser Patienten sind wiederum Hauptursachen für intensivmedizinische Komplikationen (Pleuraergüsse, Ischämien, Herzrhythmusstörungen, Verschlechterung der Nierenfunktion, verzögerte Entwöhnung vom Beatmungsgerät und allen daraus resultierenden Komplikationen) und damit einer langen Verweildauer auf der Intensivstation. Diese Entzündungsreaktion trägt somit maßgeblich zu Morbidität und Mortalität dieser Patienten bei.

Mit der Identifikation der auslösenden Ursache könnte es möglicherweise gelingen, therapeutisch in das Geschehen einzugreifen und möglicherweise das Entstehen einer postoperativen Inflammationsreaktion zu verhindern oder dessen Schwere zu mildern. Dies könnte dazu dienen, sowohl die Dauer intensivmedizinischer Betreuungsnotwendigkeit als auch die Anzahl kritischer und potentiell lebensbedrohlicher Nebenwirkungen reduzieren zu können.

wolfgang.wetsch(at)uk-koeln.de