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Summer School 2019

All India Institute of Medical Sciences zu Gast

Die Summer School 2019 der Medizinischen Fakultät in Kooperation mit dem All India Institute of Medical Sciences (AIIMS), New Delhi, vermittelt praktische Fähigkeiten im Kölner Interprofessionelles Skills Lab + Simulationszentrum (KISS). Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Indien ist es, Kompetenzen für die Vermittlung von Kenntnissen und Techniken in Form von Peer Teaching zu erwerben und sich mit Standards der deutschen medizinischen Ausbildung vertraut zu machen, um diese in ihrem Heimatland weiter zu vermitteln. Außerdem stehen Treffen mit Studierenden von Partneruniversitäten und der Besuch anderer universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen auf dem Programm.

Die Summer School wird überwiegend mit Mitteln des DAAD und des Programms  „Cologne Summer Schools“ realisiert, die Medizinischen Fakultät steuert Sach- und Personalmittel bei.

Indien zu Gast

Im Bild: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School in Kooperation mit dem All India Institute of Medical Sciences sowie Mitarbeiterinnen der Medizinischen Fakultät im August 2019.

Rückschau

Im Kölner Interprofessionellen Skills Lab und Simulationszentrum – kurz KISS – hat vom 12. bis 16. August 2019 unter dem Titel „Learning Skills and Peer Teaching“ die erste deutsch-indische Summer School in Köln stattgefunden. 15 Studierende und drei begleitende Professoren des renommierten All Indian Institut for Medical Science (AIIMS) in New Delhi sind mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, den Cologne Summer Schools der Universität zu Köln und der Medizinischen Fakultät an die Uniklinik Köln eingeladen worden.

Nach einführenden Vorträgen über Köln und seine Vorzüge, machten die Gastgeber die Studierenden direkt mit der kombinierten Ausbildungssystematik im KISS vertraut: Kurze Informationen mit ausgedehnten praktischen, zunächst angeleiteten und dann eigenständigen Übungen sowie der Möglichkeit des individuellen Feedbacks. Zwei Aspekte standen dabei im Vordergrund: Die praktischen patientennahen Fertigkeiten und Techniken wie beispielsweise die hygienisch einwandfreie intravenöse Blutabnahme, die intramuskuläre Injektion, die kardiopulmonale Erste Hilfe-Reanimation, das Einüben von Ultraschalluntersuchungen – gegenseitig und am Sonografie-Simulator –, der OP-Führerschein oder das Einüben verschiedener Nahttechniken. Darüber hinaus stand bei Dr. Christoph Stosch, dem Leiter des KISS, das sogenannte Peer-Teaching im Zentrum. Dabei unterrichten speziell ausgebildete Studierende im KISS andere Studierende. So konnten die Gäste, die bei ihnen noch unbekannte Lehr-Lern-Architektur selbst erfahren.

Auch das restliche Wochenprogramm war dicht getaktet. Neben der Besichtigung von Dom, Brauhaus und Triangelturm konnte die Gruppe im Akademischen Lehrkrankenhaus der Augustinerinnen in Köln Mitte an Operationen teilnehmen und das „Enviehab“ im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt besuchen. Ein objektivierter strukturierter klinisch-praktischer Test (OSCE-Prüfung) am Ende der Woche zertifizierte den Besuch der indischen Gäste.

Text: UKK Unternehmenskommunikation