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Research Track Project Awards verliehen

Medizinische Fakultät fördert vielversprechende Doktorarbeiten von Wibke Schumacher, Charlotte Veltman und My Kim Tran.

Preisträgerinnen mit Urkunden: Charlotte Veltman (l.), My Kim Tran (M.) und Wibke Schumacher (r.), Foto:Hans Georg Eiben

Auf der Promotionsfeier Mitte Juli hat die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln mit Unterstützung des Förderkreises Medizin Köln e.V. drei Research Track Project Awards vergeben. Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise sollen vielversprechende Doktorarbeiten fördern.

Wibke Schumacher, Doktorandin in der AG Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie, erhielt den Preis für ihre angestrebte Doktorarbeit mit dem Thema "Prädiktion des Outcomes von nicht-motorischen Symptomen nach Tiefer Hirnstimulation anhand der präoperativen kortikalen Atrophie in der Voxel-basierten Morphometrie bei M. Parkinson". Darin möchte sie untersuchen, ob sich der vor einer Tiefen Hirnstimulation in MRT-Bildern messbare individuelle Gewebeschwund in spezifischen Regionen der Hirnrinde als Vorhersage-Marker für postoperative Verbesserungen nicht-motorischer Symptome, wie beispielsweise Angst, Schlaf oder Depressionen, nutzen lässt.

Charlotte Veltman, Doktorandin in der AG Wirth des Institutes für Humangenetik im ZMMK, bekam den Award für ihre angestrebte Promotion zum Thema „Charakterisierung potentieller Bindungspartner von Plastin 3, einem Modifier der Spinalen Muskelatrophie“. Ziel ihres Projekts ist ein besseres Verständnis der Wirkungsweise von Plastin 3 – einem Eiweiß, das bestimmte Individuen davor schützt, an der Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie zu erkranken. Dies will sie durch Analysen der Interaktionspartner des Eiweißes erreichen.

My Kim Tran, Doktorandin im Labor für Experimentelle Immunologie am Institut für Virologie, untersucht im Rahmen ihrer geförderten Doktorarbeit zum Thema „Identification of a broadly neutralizing antibody against HIV-1“ die Antikörperantwort in einem HIV-1-infizierten Patienten, der eine besonders hohe HIV-1 Serumneutralisation aufweist. Diese Patienten werden als „Elite Neutralizer“ bezeichnet. Sie untersucht dabei mittels Einzelzell-PCR HIV-1 reaktive B-Zellen, kloniert amplifizierte Sequenzen und synthetisiert diese dann als Antikörper. Die HIV-1 spezifischen Antikörper werden anschließend auf Bindungs- und Neutralisationsaktivität untersucht. Dadurch will sie detaillierte Erkenntnisse über die Antikörperantwort gewinnen, die zu einer HIV-1 Impfstoffentwicklung beitragen sollen. Redaktion: Anja Schattschneider, UKK Unternehmenskommunikation