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Graduiertenschule Human- und Zahnmedizin (GSHZ)

Die Graduiertenschule Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät dient der qualitativen Verbesserung von human- und zahnmedizinischen Promotionen und der strukturierten Vorbereitung auf Ihre Promotionsarbeit. Die GSHZ besteht aus drei Modulen: dem Grundmodul, dem Schlüsselqualifikationsmodul und dem Modul zur Projektentwicklung und -durchführung.

Weitere Informationen zur GSHZ finden Sie im Merkblatt im Downloadbereich rechts. Dort finden Sie auch das Schlüsselqualifikationsverzeichnis der Medizinischen Fakultät.

Organisatorische Hinweise:

Die GSHZ ist mit der 3. Ordnung zur Änderung der Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät am 10.12.2015 in Kraft getreten. Die Durchführung der Module der GSHZ ist ab 1. Oktober 2019 Voraussetzung zur Aufnahme des Zulassungsverfahrens zur Promotion.

WICHTIG: Wenn Sie Ihr Promotionsverfahren* nach dem 01.10.2019 eröffnen, dann gelten seit dem 10.12.2015 folgende Voraussetzungen zur Annahme eines Promotionsthemas**:

1.    Bestandener Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum)
2.    Besuch des Modul I der GHSZ

*Abgabe der Dissertation und aller sonstigen Unterlagen im Dekanat nach § 5 der Promotionsordnung

** ACHTUNG: Falls Sie Ihr Promotionsthema vor dem 10.12.2015 angenommen haben, aber Ihr Promotionsverfahren nach dem 01.10.2019 eröffnen, sind Sie auch von diesen Regelungen betroffen. Wenn das auf Sie zutreffen sollte, kontaktieren Sie bitte Dr. Sören Moritz.

Infografik Dr. med (dent.)

vergrößern: Promotion Dr. med. (dent.)

Informationen zu den Modulen der Graduiertenschule Human- und Zahnmedizin finden Sie hier.

Module

Die GSHZ umfasst drei Module:

Im Grundmodul (Modul I) werden in Vorlesungen grundlegende Begriffe des Wissenschaftlichen Arbeitens und der Wissenschaftsethik erklärt und die Vorgaben zur Guten Wissenschaftlichen Praxis erläutert.

Das Schlüsselqualifikationsmodul (Modul II) dient der Weiterbildung in einer fachübergreifenden Schlüsselqualifikation. Den Studierenden wird ein Verzeichnis zur Verfügung gestellt (siehe Downloadbereich rechts), das alle zur Zeit anerkannten Schlüsselqualifikationskurse der Universität zu Köln enthält.

Das Modul zur Projektentwicklung und -durchführung (Modul III) dient zur Qualitätsicherung der Promotionsarbeit. Es umfasst das Erstellen eines Exposé des geplanten Forschungsprojekts. Desweiteren muss der/-ie Promovend/-in ein Vortrag im Rahmen eines Instituts- oder Arbeitsgruppenseminars über ihr Forschungsprojekt im Beisein der/-s Betreuerin/-s nach §2 der PO absolvieren.


Dem/-r PromovendIn soll in diesem Rahmen das Abschließen einer Betreuungsvereinbarung ermöglicht werden.

Termine Grundmodul GSHZ im WS 17/18

Eine Anmeldung in KLIPS ist nicht möglich und nicht nötig.

Termine für das WS 17/18:

14.2.2018 | 10 c. t. - 11:45 Uhr | HS LFI 2 & 3

Informationen zum Wissenschaftlichen Arbeiten Teil I

Prof. Dr. Tim Hucho (experimentelle Promotionen, im HS LFI 2) ; Dr. Sven Borchmann (klinisch-statistische Promotionen, im HS LFI 3)

14.2.2018 | 12 s. t. - 13 Uhr | HS LFI 1

Gute Wissenschaftliche Praxis

Dr. Sören Moritz

15.2.2018 | 10 c. t. - 11:45 Uhr | HS LFI 2 & 3

Informationen zum Wissenschaftlichen Arbeiten Teil II

Prof. Dr. Hucho (experimentelle Promotionen, im HS LFI 2) ; Dr. Sven Borchmann (klinisch-statistische Promotionen, im HS LFI 3)

15.2.2018 | 12 s. t. - 13 Uhr | HS LFI 1

Ethisch forschen - Was bedeutet das?

Dr. Minou Friele

Expose

Empfehlungen für Aufbau und Umfang des Exposé:

Deckblatt (1 Seite, siehe Downloadbereich rechts)
Einleitung (1/2 - 1 Seite, max. 400 Worte inkl. Referenzen)
Projektbeschreibung (inkl. Forschungsfrage und Arbeitshypothese und ggf. Vorarbeiten, 1 – 2 Seiten, max. 600 Worte)
Arbeitsprogramm (1 – 2 Seiten max, max. 1000 Worte)
Literaturverzeichnis (1 Seite)

Bitte achten Sie darauf bei komplexen Projekten und Studien, an denen mehrere Wissenschaftler der Arbeitsgruppe arbeiten, Ihren eigenen, konkreten Anteil an der Arbeit genau zu beschreiben. Bitte integrieren Sie in die Projektbeschreibung einen kurzen Abschnitt, in dem Sie mögliche Limitierungen und Schwächen des Projekts benennen und welche Gegenmaßnahmen Sie ggf. ergreifen möchten.

FAQs

Frequently Asked Questions

Frage: Muss man die Module der GSHZ auch durchführen, wenn man die Promotion erst nach dem Studium beginnt.

Antwort: Ja.

Frage: Muss ich die GSHZ Module durchführen, wenn mein formaler Betreuer Mitglied einer anderen Fakultät ist.

Antwort: Nein, dann gelten die Vorgaben der dortigen Promotionsordnung.

Frage: Kann ich schon mit der Promotion beginnen, wenn mir nur noch ein Fach fehlt ich aber die mündliche Prüfung schon bestanden habe.

Anwort: Das Physikum muss komplett abgeschlossen sein.

Frage: Kann ich mir die Promotionsarbeit als Wissenschaftliches Projekt anerkennen lassen.

Anwort: Ab sofort sollen Sie sich das Exposé als 2. Wissenschaftlichen Projekt benoten lassen. Sie können in diesem Rahmen auch schon Vorarbeiten zur Ihrem Promotionsprojekt anfertigen, die Sie als vorläufige Daten in Ihre Exposé integrieren. Der Hauptteil der Dissertation (insbesondere Datenerhebung/stat. Auswertung) muss allerdings nach der Annahme als Doktorand und der damit verbundenen Vergabe des Promotionsthemas erfolgen.

Frage: Kann ich externe Kurse oder Module, die inhaltlich äquivalent zu den Modulen der GSHZ sind, anerkennen lassen.

Antwort: Ja, das ist möglich. Bitten senden Sie die entsprechend Unterlagen an Dr. Sören Moritz, damit über die Anerkennung entschieden werden kann.

Frage: Bekomme ich für die Module der GSHZ immer einen Wahlpflichtblock (WPB) angerechnet.

Antwort: Entweder ist der Schlüsselqualifikationskurs (SQK) ein WPB oder Sie belegen einen externen SQK, dann bekommen Sie für das Grundmodul und das SQ-Modul einen WPB eingetragen. Wenden Sie sich im zweiten Fall an Dr. Sören Moritz.