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Career development of Academics by Scientific Evolvement

C.A.S.E.-Veranstaltungsreihe

Die Medizinische Fakultät will mit dieser Veranstaltungsreihe Themen rund um die Karriereplanung und wissenschaftliche Tätigkeit beleuchten und ein Forum für den interfakultären Austausch bieten. C.A.S.E. soll den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie wissenschaftliche MitarbeiterInnen der Fakultät ansprechen und begleiten. Neben Informationen zu Uni-eigenen sowie nationalen und internationalen Förder- und Interventionsprogrammen sollen spezifische Karriereförderinstrumente der Universität und Medizinischen Fakultät vorgestellt und Möglichkeiten und Besonderheiten des Forschungsstandorts Köln beleuchtet werden. Auch Themen wie lehrdidaktische Fortbildungsmöglichkeiten und akademische Entwicklungs- und Coaching-Angebote vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Bausteine der Veranstaltungsreihe. Nicht zuletzt wird die Veranstaltungsreihe Gelegenheit zu regelmäßigem Austausch bieten.

**Neue Informationsveranstaltung** zum Thema:
Einführung in das Forschungsdatenmanagement
Do 09.05.2019 14:00-16:00 Uhr - Im Oratorium des MEK-Forums

Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte melden Sie sich hier an.

Referentin / Referent:

  • Frau Birte Lindstädt (ZB MED Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln)
  • Herr Dr. Jens Dierkes (C3RDM, Universitäts- und Stadtbibliothek, Köln)

Forschungsdaten in der Medizin – Management, Publikation und dauerhafte Erhaltung

Forschungsdatenmanagement als Anforderung von Forschungsförderern, Instituts- und Hochschulleitungen sowie einer wachsenden Open Science Community beeinflusst zunehmend die Forschungstätigkeit in der Medizin. In EU-Förderprojekten muss beispielsweise inzwischen ein Datenmanagementplan erstellt werden. Gleichzeitig können auch Gelder für das Datenmanagement beantragt werden.
Forschungsdatenmanagement orientiert sich am Lebenszyklus von Forschungsdaten, der verschiedene Schritte umfasst. Diese reichen von der Antrags- und Planungsphase sowie Erhebung der Forschungsdaten über die Auswahl der aufzubewahrenden Daten, ihrer Speicherung und Publikation bis hin zur Sicherung des Zugriffs und der Nutzung. Übergreifende Aufgaben entlang dieses Lebenszyklus betreffen Fragen nach den Kosten für die Speicherung und Erhaltungsmaßnahmen und wer sie trägt, welche Metadaten erstellt werden müssen, um nach ihnen suchen und sie beschreiben zu können, oder wie man die Daten durch persistente Identifikatoren dauerhaft auffindbar und zitierfähig macht.
Besondere Rahmenbedingungen für das Forschungsdatenmanagement in der Medizin sind beispielsweise die enormen Datenmengen, die für eine Archivierung bzw. Publikation anfallen, was vor allem auf die Vielzahl der bildgebenden Verfahren zurückzuführen ist oder auf Daten aus Gen-Sequenzierungen. Eine weitere Besonderheit bilden die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Medizin im Hinblick auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte von Patienten.
Neben einer Einführung in das Forschungsdatenmanagement zeigt die Veranstaltung die aktuelle Situation der Anforderungen von Forschungsförderern an das projektbezogene Forschungsdatenmanagement auf und stellt Unterstützungsmöglichkeiten für Forschende durch ZB MED und das C3RDM der Universität zu Köln dar.

Agenda:

1. Einführung

  •  Forschungsprozess/Datenlebenszyklus
  •  Forderungen der Forschungsförderer, Forschungsdatenpolicies (hier: Uni Köln)
  •  Warum FDM?
  •  Besonderheiten im FDM in der Medizin

2. Unterstützende Services für Forschende

  •  Während der Antragstellung (Beratung, DMP)
  •  Im Projektverlauf

    •  Dynamische DMP-Fortschreibung (RDMO)
    •  Datenorganisation und Planung (Metadatenstandards)
    •  Dokumentation (ELNs, PIDs für Arbeitsdaten, z.B. epic PID)
    •  Speichern/Archivieren (dLZA, lokale Infrastruktur - RRZK)
    •  Publizieren (DOI-Service, Repositorien)
    •  Infrastrukturentwicklung in Forschungsverbünden

Weitere Veranstaltungen in Planung für 2019

  • DLR-Projektträger: Förderberatung Allgemein (Übersicht aktuelle Förderprogramme, Tipps & Tricks zur Antragsstellung, etc.)
    Weitere Informationen zum DLR-Projektträger
  • DFS-Abteilung: Handling von Drittmitteln, Fördergeldern und Spenden
  • Tierversuchsanträge: Wie schreibt man einen guten TVA und was muss man beachten? 
  • Wissenschaft, Cyberkriminalität & Datenschutz
  • Klinische Studien
  • Ideen schützen und vermarkten: Patente

Weitere Hinweise

Veranstalter: Dekanat Medizinische Fakultät, Universität zu Köln

Wissenschaftliche Kursleitung: Dr. Christoph Aszyk

Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit: Stephanie Wolff

Maximale Teilnehmerzahl: 30

Teilnahmegebühren: keine