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DAAD-Kompetenzzentrum berät ZiB MED in Sicherheitsfragen zu Wissenschaftskooperationen

Damit Reisen im Rahmen von Wissenschaftskooperationen sicher sind, muss im Vorfeld vieles geklärt werden. Das ZiB MED holt sich hier professionelle Hilfe durch das Kompetenzzentrum beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst, kurz DAAD.

Bei der Gestaltung internationaler Kooperationen in der Wissenschaft sind Hochschulen mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Der DAAD bündelt in seinem „Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperationen“ regionale Expertise und themenspezifische Informationen, insbesondere zum Risiko- und Sicherheitsmanagement sowie zum Management internationaler Forschungskooperationen. Damit bietet er den deutschen Hochschulen eine zentrale Anlaufstelle, bei der sie sich von Expertinnen und Experten individuell beraten lassen können. 

Was viele Hochschulen und so auch das ZiB MED beschäftigt: Wie ist die Sicherheitslage in der Region einer Partneruniversität? Welche Risiken bestehen bei der Einreise ins Gastland? Welche Chancen bieten sich für internationale Forschungskooperationen in bestimmten Ländern, und welche Förderprogramme kommen dabei in Betracht? Diese und andere Fragen beantwortet das Kompetenzzentrum des DAAD im Rahmen seines Beratungsservice zur internationalen Wissenschaftskooperation.

Sensibel sein für die Risikolage in der Region
Mit der Bewertung von Sicherheits- und Risikofragen ist auch Dr. Benjamin Köckemann befasst. Er leitet das Zentrum für Internationale Beziehungen an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Internationalisierung wird hier auf mehreren Ebenen betrieben, etwa in Form von Studierendenaustausch, Wissenschaftskooperationen und Projekten in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die Fakultät unterhält Partnerschaften zu 52 europäischen sowie 26 außereuropäischen Universitäten. Exemplarisch berichtet Köckemann von der Partnerschaft mit der Universität in Dschang, einer 70.000-Einwohner-Stadt in Westkamerun, etwa 300 Kilometer nord-westlich der Hauptstadt Jaunde. Für Kamerun besteht aufgrund der innenpolitischen Lage und der Terrorismusgefahr unabhängig von Corona eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts. „Solch eine Reisewarnung wirkt sich natürlich stark auf die Projektplanung aus. Welche Gefahrensituationen können auf die Projektgruppe zukommen, und wie bereiten wir uns optimal darauf vor? Und nicht alle Regionen Kameruns sind gleich gefährlich“, erkennt Köckemann nach seiner ersten Reise dorthin. 

Kompetenzzentrum beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst