Am 27. März 2026 konnten 19 Bachelor-Absolventinnen im zweiten Jahrgang des Studiengangs Angewandte Hebammenwissenschaft an der Universität zu Köln ihre Bachelorabschlusszeugnisse in Empfang nehmen.
„Wir sind stolz auf die nächste Generation von Hebammen, die mit ihrem Engagement und ihrer fachlichen Kompetenz die Zukunft der Geburtshilfe mitgestalten wird,“ freute sich die Studiengangsleitung, Univ.-Prof. Dr. Nicola H. Bauer. Sie blickte auf einen lebendigen und bereichernden Austausch mit der Kohorte zurück und wünschte den Absolventinnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg beim lebenslangen Lernen sowie Flexibilität, Selbstfürsorge und Freude bei der aktiven Mitgestaltung der Hebammenwissenschaft.
Die Hebammenausbildung ist in Deutschland seit dem Inkrafttreten des Hebammenreformgesetzes am 1. Januar 2020 als dualer, primärqualifizierender Bachelorstudiengang an Hochschulen geregelt, um EU-Vorgaben zur vollständigen Akademisierung zu erfüllen und die gestiegenen Anforderungen an den Beruf abzubilden.
Dr. h.c. Christoph Stosch, Referent für Lehre, Studium und Studienreform der Medizinischen Fakultät, richtete als Vertreter der Studiendekanin ein Grußwort an die Absolventinnen. Er gratulierte zum erfolgreichen Abschluss und betonte, wie sehr ein Studium den persönlichen und fachlichen Horizont erweitert. Nach den Grußworten der Pflegedirektorin der Uniklinik Köln, Marina Filipovic, und Univ.-Prof. Dr. Angela Kribs als Modulverantwortliche im Studiengang sowie als Leiterin der Neonatologie der Uniklinik Köln teilten Pia Berges als Dozentin und Praxisbegleitung und Alice Semmler als Leiterin der Praxisakademie persönliche Erinnerungen aus der gemeinsamen Studienzeit mit dem Publikum und wünschten den Junghebammen alles Gute für die Zukunft. Für besonders bewegende Momente sorgte Leonie Focke, die als Vertreterin der Kohorte eindrucksvoll gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen Revue passieren ließ.
Nach einer stimmungsvollen Übergabe der Zeugnisse und der Auszeichnung der Studiumsbesten klang der Nachmittag bei Sekt und Musik im Foyer des Hörsaalgebäudes fröhlich und ein wenig wehmütig aus.