Im Rahmen des im Februar 2026 startenden und unter Federführung von der Medizinischen Psychologie (Prof. Dr. Elke Kalbe, Dr. Theresia Krieger) durchgeführten Projekts „PowerPARK“ soll ein Konzept für eine solche Schulung entwickelt werden, bestehend aus einem modular aufgebautem Schulungscurriculum mit analogen und digitalen Angeboten. Ergänzend dazu sollen die notwendigen infrastrukturellen Rahmenbedingungen (Aufhängung der Schulung, Internetseite, Marketingstrategien etc.) „aus einem Guss“ geschaffen werden. Bei der Entwicklung sollen zukünftige weitere digitale Anwendungen, wie eine „PowerPARK-App“, direkt mitgedacht werden. Zur Qualitätssicherung soll ein Zertifizierungssystem vorbereitet werden. Zukünftig soll die Parkinson Stiftung (https://www.parkinsonstiftung.de), die das Projekt auch finanziert, Host dieser Schulung sein; die Parkinson Stiftung fungiert in diesem Projekt daher als zentraler Kooperationspartner.
Kooperationspartner sind neben der Parkinson Stiftung (Franziska Engehausen, Geschäftsführung) sowie der Kölner Klinik und Poliklinik für Neurologie und dem Kölner Parkinson Netzwerk (Prof. Dr. Michael Barbe) das Neurologische Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen und Parkinson, Beelitz, (Prof. Dr. med. Georg Ebersbach, Dr. med. Thorsten Süß), das Knappschaftskrankenhaus Bottrop (Prof. Dr. med. Carsten Eggers), die Uniklinik der TU Dresden (Prof. Dr. med. Björn Falkenburger) sowie mehrere Patient*innenvertretungen.
Das Konzept, das im Projekt erstellt werden soll, umfasst:
die Entwicklung eines modular aufgebauten Curriculums für das Basismodul der Schulung mit analogen und digitalen Elementen, die sowohl Wissen als auch Selbstmanagementkompetenzen und das Spektrum aktivierender Therapien und Angebote vermitteln sollen,
die Erstellung der Trainingsmaterialien und der methodisch-didaktischen Gestaltung der Schulung,
die Konzeption einer Internetseite mit Informationen zur Schulung, Schulungsmaterialien und ergänzenden Links,
die Entwicklung von Kommunikations-, Rekrutierungs- und Marketingstrategien,
die Planung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Evaluation, die in Folgeprojekten (z.B. als GBA-Projekt) erfolgen soll.
PowerPARK folgt dem Ansatz der partizipativen Gesundheitsforschung. Hierfür werden die Perspektiven verschiedener Stakeholder eingeholt, die als „Co-Forschende“ fungieren.
Kontakt:
Prof. Dr. Elke Kalbe
Direktorin: Medizinische Psychologie | Neuropsychologie und Gender Studies & Centrum für Neuropsychologische Diagnostik und Intervention (CeNDI)
Medizinische Fakultät und Uniklinik der Universität zu Köln
Kerpenerstr. 62 (Besucheranschrift: Kerpener Str. 68)
D-50937 Köln
Telefon: +49 221 478-96244; Sekretariat: +49 221 478-6669 (9-13 Uhr)