Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1530 zur Erforschung und Behandlung von B-Zell-Neoplasien erhält für weitere dreieinhalb Jahre Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von 10,3 Millionen Euro. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und des Centrums für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln. Er betont: „Die Verlängerung unseres Sonderforschungsbereiches ist eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftleri*nnen sowie unserer Partner aus Köln, Berlin, Frankfurt, Duisburg und Essen. Für die zweite Förderphase sind wir hochmotiviert, die Behandlung von Patient*innen mit Lymphknotenkrebs durch unsere Forschung weiter zu verbessern.“
Der SFB 1530 bündelt die Expertise von Wissenschaftler*innen aus der Lymphom- und Entzündungsforschung an der Universität zu Köln und der Uniklinik Köln. Ziel des interdisziplinären Konsortiums ist es, neue Mechanismen der Entstehung von Lymphomen zu entschlüsseln und innovative Therapieansätze für Patient*innen mit prognostisch ungünstigen Formen von Lymphknotenkrebs zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die gezielte Unterbrechung Krebs auslösender Signalwege sowie die Modulation der Tumorumgebung.