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Sterben, Tod & Trauer

Bild: MedizinFotoKöln

Das Palliativzentrum am Uniklinikum Köln stellt sich unter Leitung von Prof. Dr. Raymond Voltz der Aufgabe, das Leben im Sterben zu begleiten. Patientinnen und Patienten ganzheitlich und multiprofessionell zu versorgen, zu entlasten und zu stützen – nicht nur physisch und emotional, sondern auch sozial und spirituell, ist Ziel des Palliativzentrums, das sich in Kooperation mit dem Verein Endlich e.V. für einen gesellschaftlichen Diskurs zum Thema "Sterben, Tod und Trauer" in der Öffentlichkeit einsetzt.

Rat für Betroffene & Angehörige

Palliativ.... und jetzt?

Medizinisch gesprochen kann eine Erkrankung, die palliativ behandelt wird, nicht mehr geheilt werden. Was bedeutet es also, wenn im Arztgespräch oder im persönlichen Umfeld das Wort palliativ fällt? Welche Auswirkungen hat es auf das Leben?

Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz versammelt in Palliativ und jetzt? 10 Erkenntnisse, zu denen Menschen in ihrer letzten Lebensphase gelangen. Die Erkenntnisse sind fachlich begründet und stammen aus seiner fast zwanzigjährigen Erfahrung als Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln/Medizinischen Faktultät der Universität zu Köln, seinen fast 40 Jahren Kontakt zur Hospizbewegung sowie aus privaten Erfahrungen, die er in das Buch hat einfließen lassen. 

Raymond Voltz gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen Betroffener und Angehöriger: Wie kann selbstbestimmt mit der schweren Krankheit umgegangen werden? Welche Hilfen gibt es und wo kann man sich informieren? Wie kann man sich auf die letzte Lebensphase vorbereiten?

Der Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Raymond Voltz ist Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, Vorsitzender des Palliativ- und Hospiznetzwerks Köln e.V. sowie Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.

23.01.2023

Deutsche Fernsehlotterie fördert »Buddy-Projekt«

Prof. Dr. Raymond Voltz, Foto: Michael Wodak
Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Mit finanzieller Unterstützung ins Jahr 2023: Das neue „Buddy-Projekt“ der Caring Community Köln, an dem auch das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und dessen Förderverein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel-Haus e.V. beteiligt ist, hat eine Förderung der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe von 590.000 Euro erhalten.

Im Rahmen des Projekts sollen haupt- und ehrenamtlichen Buddies frühzeitige Ansprechpartner und Wegbereiter für Menschen mit fortgeschrittener, nicht heilbarer Erkrankung sein.

Gerade bei einer schweren Erkrankung sind Betroffene und ihre Angehörigen oft mit der Situation überfordert. Angebote zur Unterstützung sind oft nicht bekannt. Hier braucht es einen „Buddy“ (Kumpel), der sich sowohl mit Hilfsangeboten und Versorgungsstrukturen gut auskennt als auch bei Sorgen und Unsicherheiten auffangen kann.

„Das Buddy-Projekt ist eine wertvolle Ergänzung in der Unterstützung von Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihren Nahestehenden. Für sie wird der Buddy schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine niedrigschwellige Ansprechperson mit fachlicher Kompetenz, Vernetzung und Mitgefühl in dieser sehr schweren Zeit sein“, erklärt Univ.-Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und Sprecher der AG Versorgung von Caring Community Köln.

Projektpartner sind unter anderem die Stadt Köln, das Palliativ-und Hospiznetzwerk Köln e.V., die Hospiz+Palliativ Arbeitsgemeinschaft Köln (HAK) e.V. sowie die AOK Rheinland/Hamburg.

Die Caring Community Köln hat sich das Ziel gesetzt, die Kölner Stadtgesellschaft im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu stärken. Inzwischen gibt es die Caring Community seit drei Jahren. Ein Ziel ist es, die bestehenden Kölner Angebote kontinuierlich noch besser zu vernetzen und neue Formate zu entwickeln.

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