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Medizindidaktische Fortbildungen zur Basisqualifikation

Die Medizinische Fakultät bietet Medizindidaktische Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen an, aus denen Sie mit Blick auf Ihre Tätigkeit und Interessen wählen können. Die Kurse dauern in der Regel eineinhalb Tage von Freitagmorgen bis Samstagmittag (Ausnahme E-Learning: s. Kursbeschreibung) und werden von versierten medizindidaktischen Trainer*inne*n geleitet. Für Habilitation oder außerplanmäßige Professur genügt die Teilnahme, für die Anerkennung im Rahmen der Zertifizierung durch die Landesakademie für Medizinische Ausbildung (LAMA NRW) sind zusätzliche Vor- und/oder Nachbereitungsaufgaben zu erfüllen. Diese sind auch aus didaktischen Gründen sinnvoll, denn Transferaufgaben erleichtern die Anwendung im eigenen Kontext und vergrößern und verstetigen den Lehr-Lern-Erfolg.

Jeder Kurs soll i.d.R. zweimal pro Jahr angeboten werden. Die aktuellen Termine finden Sie hier. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt über unser digitales Anmeldeformular.

Curriculum Development

Gute Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung planen und durchführen!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung konzipieren und durchführen wollen, inkl. der Schulung von Patient*inn*en und Angehörigen. Neben der Veranstaltungsplanung bietet dieser Kurs auch Einblicke in Themen wie Plenardidaktik (Vortragstechnik), Prüfungen (Lernerfolgskontrolle), Kleingruppenunterricht und Evaluation. Damit eignet er sich in besonderer Weise als Einstieg in das Medizindidaktische Workshop-Angebot der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Vermittlung von medizinischen Aspekten, die z. B. der Gesundheitsförderung sowie der Erkennung, Behandlung und Bewältigung von Krankheiten dienen. Zielgruppen sind dabei z. B. Patient*inn*en und Angehörige i. R. von Schulungen, Kolleg*inn*en und Angehörige anderer Gesundheitsberufe i. R. von Fort- und Weiterbildung sowie Studierende und Auszubildende der Medizin und anderer Gesundheitsberufe. Eine professionelle Konzeption entsprechender Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung ist essenziell, um das Ziel zu erreichen, Patient*inn*en und Angehörigen, Kolleg*inn*en und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe sowie Studierenden und Auszubildenden medizinische Inhalte angemessen und nachhaltig zu vermitteln. 

LAMA-Zertifikat:

Bereiche I oder IV

Ablauf:

Der Kurs orientiert sich an dem international etablierten Vorgehen für die Unterrichtsplanung nach David E. Kern. Anhand einer Veranstaltung aus dem eigenen Bereich erarbeiten sich die Teilnehmenden dabei interaktiv und unter Anleitung der Trainer*innen die sechs Schritte des „Kern-Zyklus“. Ausgehend von der Problemidentifikation und der Bedarfsanalyse, über die Bestimmung übergeordneter und operationalisierter Lernziele und die anschließende Auswahl geeigneter Lehr- und Lernmethoden werden die Implementierung der vorgenannten Konzepte, die spätere Evaluation und die logistische Vorbereitung des Feedbacks an Durchführende und Teilnehmende (z. B. Studierende, Auszubildende, Kolleg*inn*en, Patient*inn*en) geplant. Für jeden Einzelschritt bietet das Trainer*innen-Team in Impulsvorträgen spezifische Informationen zu erfahrungsgemäß erfolgreichen und wissenschaftlich gestützten Planungsmethoden an. Die Teilnehmer*innen des Kurses er- und überarbeiten darauf aufbauend in der Regel in kleinen Gruppen ihre eigenen Unterrichts- und Schulungskonzepte und stellen sich die Ergebnisse in Kurzpräsentationen gegenseitig vor. Anschließend erfolgt ein zielgerichtetes Feedback durch die Gruppe und das Trainer*innen-Team.

Vorbereitung (alle):

Der Workshop basiert auf dem von David E. Kern begründeten Standardwerk „Curriculum Development for Medical Education: A Six-Step Approach”. Die Anschaffung dieses Buches und die Lektüre der Einleitung vor dem Workshop wird als Vorbereitungsaufgabe empfohlen. Bringen Sie bitte ein Notebook mit, u. a. da Sie Ihre Arbeitsergebnisse unmittelbar nach der Kleingruppenarbeit im Plenum präsentieren sollen.

Nachbereitung (nur für LAMA-Zertifikat):

Der Kernzyklus wird „in der Praxis“ auf eine eigene Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung angewendet. Ausgehend von fünf Lernzielen ist dieser Prozess zu dokumentieren.

Lernziele:

Alle Teilnehmer*innen des Kurses sollen am Ende der Veranstaltung...

  • die Grundbegriffe und Methoden der Veranstaltungsplanung/Curriculumentwicklung angelehnt an die „Six Steps of Curriculum Development“ nach Kern et al. definieren und in ihren Grundzügen für die eigene Veranstaltungsplanung/Curriculumentwicklung anwenden können.

  • allgemeine und spezifische Bedarfe (u.a. der Zielgruppen, wie z.B. Kolleg*inn*en, Patient*inn*en, Angehörige, Studierende oder Auszubildende) für eine Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung definieren können.

  • die Erstellung von Lernzielen im Kontext der Aus-, Fort- oder Weiterbildung begründen und die Vor- und Nachteile benennen können.

  • operationalisierte Lernziele nach anerkannten Kriterien erstellen und überprüfen können.

  • für das Erreichen der formulierten Lernziele geeignete Formate für die Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen beschreiben und begründet auswählen können.

  • benötigte Ressourcen für die geplante Veranstaltung benennen können.

  • Schwierigkeiten und Hindernisse bei der Implementierung einer Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung innerhalb oder außerhalb eines bestehenden Curriculums benennen und Lösungsansätze aufzeigen können.

  • für die Evaluation von Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltungen und die Erreichung von Lernzielen geeignete Methoden auswählen und beschreiben können.

  • geeignete Formate auswählen können, anhand derer überprüft werden kann, ob die Lernziele am Ende einer Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung erreicht wurden.

Interaktiver Kleingruppenunterricht

Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung nachhaltig beleben!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die die Umsetzung von Lehr-Lern-Formaten für Kleingruppen (d. h. bis zu 20 Teilnehmende) i. R. von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen verbessern bzw. professionalisieren möchten. Im Fokus stehen Formate, die zur Vermittlung medizinisch relevanter Inhalte beitragen und Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit sind.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Vermittlung von medizinischen Aspekten, die z. B. der Gesundheitsförderung sowie der Erkennung, Behandlung und Bewältigung von Krankheiten dienen. Zielgruppen sind dabei z. B. Patient*inn*en und Angehörige i. R. von Schulungen, Kolleg*inn*en und Angehörige anderer Gesundheitsberufe i. R. von Fort- und Weiterbildung sowie Studierende und Auszubildende der Medizin und anderer Gesundheitsberufe.

LAMA-Zertifikat:

Bereich II oder IV

Ablauf:

Am Anfang steht die Reflexion der Rollen von Lehrenden in Aus-, Fort- und Weiterbildung mit einem Fokus auf interaktivem Kleingruppenunterricht in Bildungsformaten der Medizin und anderer Gesundheitsberufe. Ein Exkurs zur Lernzielformulierung leitet zum Problem-basierten Lernen (PbL) über, das modellhaft als praktisches Beispiel für interaktiven und fallbasierten Kleingruppenunterricht dient. Es werden aktivierende Methoden vorgestellt und ausprobiert, die vielseitig einsetzbar sind und dabei nicht nur lernfördernd und motivierend wirken sollen, sondern auch zur Strukturierung von Kleingruppenprozessen und ggf. zur Prävention schwieriger Situationen im Kleingruppenunterricht dienen können. Durch interaktive Einheiten zur Dynamik in Kleingruppen werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, mit typischen und schwierigen Gruppensituationen konstruktiv umzugehen.

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Im Nachgang soll eine Kleingruppenveranstaltung mit medizinisch-fachlichem Bezug konzipiert und durchgeführt sowie ein kollegiales Feedback dazu eingeholt werden. Ist dies nicht durchführbar (z. B. aus strukturellen Gründen), sind individuelle Alternativen zu dieser Nachbereitungsaufgabe denkbar.

Anmerkung:

Das Problem-basierte Lernen (PbL) hat international aber auch an unserem Standort eine lange Tradition in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Medizin und anderer Gesundheitsberuf und ist ein Prototyp effektiven, fallbasierten Lernens. Auf Anfrage kann ein Kurs angeboten werden, der sich exklusiv auf das PbL bezieht. Dies würde sich z. B. anbieten, falls dieses Kleingruppenformat in Ihrem Bereich neu eingeführt werden soll.

 

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen können nach absolviertem Kurs...

  • verschiedene Rollen von Lehrenden im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung beschreiben.

  • Rahmenbedingungen und wesentliche Merkmale der effektiven Arbeit in und mit Kleingruppen beschreiben.

  • die fünf SMART-Kriterien für die Formulierung von Lernzielen für Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung erklären und anwenden. 

  • mindestens drei verschiedene Methoden der Arbeit an/mit (klinischen) Fallbeispielen inklusive des Problem-basierten Lernens (PbL) beschreiben.

  • Gruppenprozesse mithilfe der Themenzentrierten Interaktion beschreiben.

  • die Teamphasen nach Tuckman beschreiben und das Konfliktpotenzial bewerten.

  • Möglichkeiten zum Vorgehen bei schwierigen Situationen in Kleingruppen vorschlagen.

Plenardidaktik

Vorlesungen und Vortragsveranstaltungen effektiv gestalten!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die ihre Präsentationstechnik bei Frontalveranstaltungen (Vorlesungen und Vorträge mit in der Regel mehr als 20 Teilnehmenden) optimieren möchten, um sicherzustellen, dass die zu vermittelnde Inhalte die Zielgruppe (z. B. Studierende, Auszubildende, Kolleg*inn*en, Patient*inn*en) tatsächlich und effektiv erreichen.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Vermittlung von medizinischen Aspekten, die z. B. der Gesundheitsförderung sowie der Erkennung, Behandlung und Bewältigung von Krankheiten dienen. Zielgruppen sind dabei z. B. Patient*inn*en und Angehörige i. R. von Schulungen, Kolleg*inn*en und Angehörige anderer Gesundheitsberufe i. R. von Fort- und Weiterbildung sowie Studierende und Auszubildende der Medizin und anderer Gesundheitsberufe.

LAMA-Zertifikat:

Bereich II oder IV

Ablauf:

Der Kurs ist durchweg praktisch ausgerichtet. In wenigen, kurzen Impulsreferaten werden Hinweise zur Optimierung von Vortragsplanung und –technik gegeben. Mit dem Trainer*innen-Team erarbeiten die Teilnehmenden dann zunächst Kriterien zur Bewertung einer Präsentation und überführen diese in ein Evaluationsraster. Im Vordergrund stehen dann aber die Teilnehmenden, die eigene Kurzvorträge halten, um diese anhand des kollegialen Feedbacks und individueller Rückmeldung durch die Trainer*innen zu überarbeiten und erneut zu präsentieren. Der individuelle Fortschritt der Teilnehmenden wird per Videoaufzeichnung dokumentiert und ihnen auf Wunsch mit nach Hause gegeben. In flankierenden Impulsreferaten werde Zielgruppenorientierung und -aktivierung thematisiert, um gemeinsam zu erarbeiten, wie ein Vortrag tatsächlich lernwirksam wird. Der Kurs verfolgt einen konstruktivistischen Ansatz: ausgehend von den Ein- und Vorstellungen der Teilnehmenden werden diese auf Grundlage der Eindrücke im Rahmen der Vorträge schrittweise erweitert, so dass sich am Ende des Kurses eine wahrnehmbar verbesserte Handlungskompetenz ergeben soll.

Vorbereitung (verpflichtend für alle):

Die Teilnehmenden bereiten einen Vortrag (i. d. R. eine PowerPoint-Präsentation) von genau 5 Minuten Dauer zu einem Thema aus ihrem Fachgebiet vor. Es kann sich auch um einen 5-minütigen Ausschnitt aus einer längeren Präsentation handeln. Wichtig: Zielgruppe der Präsentation sind Studierende (z. B. der Humanmedizin) oder Patient*inn*en sowie Angehörige. Es soll kein wissenschaftlicher Vortrag (z. B. Kongressbeitrag) sein.

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Im Nachgang zum Kurs soll ein Vortrag bzw. eine Präsentation konzipiert oder überarbeitet und tatsächlich gehalten werden. Mindestens zwei Personen sollen anhand eines Beobachtungsbogens zum kollegialen Coaching Rückmeldung zum Gelingen des gehaltenen Vortrags geben, das von den Vortragenden schriftlich reflektiert wird.

 

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen können nach dem Kurs...

  • Kriterien für die Gestaltung geeigneter Präsentationsmaterialien („Folien“) für Aus-, Fort- und Weiterbildung erläutern und umsetzen.

  • Kriterien für die Durchführung geeigneter Vortragspräsentationen im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung erläutern und umsetzen.

  • das Konzept der Phasierung eines Vortrags erklären und umsetzen.

  • Methoden zur Interaktion mit Besucher*inne*n (z. B. Patient*inn*en, Angehörige, Kolleg*inn*en, andere Berufsgruppen, Studierende) einer Vorlesung bzw. eines Vortrags beschreiben und umsetzen.

Richtig (?!) prüfen

Zuverlässige und aussagekräftige Lernzielkontrolle – und mehr…

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die bei Teilnehmer*innen (z. B. Studierende, Auszubildende, Kolleg*inn*en, Patient*inn*en) ihrer Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung überprüfen den Lernerfolg möchten.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Vermittlung von medizinischen Aspekten, die z. B. der Gesundheitsförderung sowie der Erkennung, Behandlung und Bewältigung von Krankheiten dienen. Zielgruppen sind dabei z. B. Patient*inn*en und Angehörige i. R. von Schulungen, Kolleg*inn*en und Angehörige anderer Gesundheitsberufe i. R. von Fort- und Weiterbildung sowie Studierende und Auszubildende der Medizin und anderer Gesundheitsberufe. Zu einer effektiven Maßnahme in Aus-, Fort- und Weiterbildung gehört die Überprüfung, ob das Aus-, Fort- bzw. Weiterbildungsziel erreicht wurde.

LAMA-Zertifikat:

Bereich III oder IV

Ablauf:

Nach einer kurzen Einführung in das Thema werden verschiedene international anerkannte Prüfungsformate in einem „Markt der Möglichkeiten“ zum Anpacken und Ausprobieren angeboten („hands on“). Im Folgenden werden gemeinsam Eigenschaften und Voraussetzungen hochwertiger, aussagekräftiger Prüfungen erarbeitet. Die behandelten Prüfungsformate umfassen u. a. schriftliche Formate, die klinische Entscheidungsfindung und diagnostische Fähigkeiten überprüfen, aber auch praktische Prüfungen klinischer Fertigkeiten (z. B. workplace-based assessment) und kommunikativer Kompetenzen im Arzt-Patient-Gespräch. Unter anderem mit Blick auf die ärztliche Approbationsordnung (ÄApprO) werden wichtige Rechtsgrundsätze zu Prüfungen und Leistungsnachweisen aufgegriffen und besprochen. Ein ausgeprägter Praxisbezug und Selbsterfahrung von Prüfungsmethoden stehen im Mittelpunkt der Kursdidaktik. Neben dem Thema der Standardisierung von mündlichen Prüfungen werden auch „Single-Choice-Prüfungen“ thematisiert, nicht nur, aber auch weil sie die häufigste Prüfungsform im Studium der Humanmedizin darstellen, wesentlicher Bestandteil des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (M2) sind und überwiegend im Rahmen von CME-Angeboten Verwendung finden.

Vorbereitung (alle):

Die Teilnehmenden sollen jeweils 2-3 „Single-Choice-Fragen“ mitbringen, die dann im Kurs überarbeitet und zur Diskussion gestellt werden.

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Die Teilnehmenden beginnen bereits im Kurs damit, in einem Portfolio ihre Kenntnisse über und Erfahrungen mit Prüfungen zu reflektieren. Dieses Portfolio soll dann prospektiv unter Berücksichtigung von Prüfungen, an denen die Teilnehmenden nach Ende des Workshops beteiligt sind, fortgeführt werden.

 

Lernziele:

Alle Teilnehmer*innen des Kurses können am Ende der Veranstaltung...

  • Prüfungsmethoden zielgruppengerecht einsetzen, indem sie verschiedene Prüfungsformate beschreiben und begründet solchen Lehrsituationen zuordnen, in denen z. B. Ärztinnen/Ärzte medizinisches Wissen und Kompetenzen an Patient*inn*en, Angehörige, Studierende oder Vertreter*innen anderer Gesundheitsberufe vermitteln und deren Lernerfolg überprüfen.

  • die Funktionen von Prüfungen im ärztlichen Kontext bzw. im Kontext anderer Gesundheitsberufe reflektieren und nutzen, indem sie formative und summative Prüfungsansätze gezielt zur Sicherstellung von Lernfortschritten und Kompetenzentwicklung in Aus-, Fort- und Weiterbildung anwenden.

  • standardisierte mündliche Prüfungen im medizinischen Alltag planen und durchführen, um zuverlässig zu überprüfen, ob Lernziele bei unterschiedlichen Zielgruppen (z. B. Studierende, Kolleg*inn*en, Patient*inn*en) erreicht wurden.

  • qualitativ hochwertige Single-Choice-Fragen für medizinische Lehr- und Lernsituationen entwickeln, indem sie u. a. typische Fehlerquellen erkennen und vermeiden, um valide und reliable Nachweise von anwendungsorientieren Kenntnissen insbesondere in Studium, Fort-, Aus- und Weiterbildung (z. B. CME) sicherzustellen.

Unterricht am Krankenbett

Bedside-Teaching – Herausforderung und Chance!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung durchführen, in die Patient*innen unmittelbar involviert sind.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Vermittlung von medizinischen Aspekten, die z. B. der Gesundheitsförderung sowie der Erkennung, Behandlung und Bewältigung von Krankheiten dienen. Zielgruppen sind dabei z. B. Patient*inn*en und Angehörige i. R. von Schulungen, Kolleg*inn*en und Angehörige anderer Gesundheitsberufe i. R. von Fort- und Weiterbildung sowie Studierende und Auszubildende der Medizin und anderer Gesundheitsberufe. Die Umsetzung mit unmittelbarer Beteiligung von Patient*inn*en stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, v. a. wenn dies im klinischen bzw. Praxisalltag erfolgt. Die Bedeutung des Themas wird auch dadurch deutlich, dass es Gegenstand der für Weiterbildungsberechtigte verpflichtenden Didaktik-Fortbildung der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) ist.

LAMA-Zertifikat:

Bereich II oder IV

Ablauf:

Die Teilnehmenden reflektieren ihre bisherigen Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung, in die Patient*innen unmittelbar involviert waren (z. B. Schulungen oder Unterricht am Krankenbett, UaK). Sie formulieren Erwartungen und Wünsche an den Kurs, die mittels geclusterter Metaplantechnik („Kartenabfrage“) im Plenum präsentiert werden. Einen zentralen Aspekt stellt das Geben (und Nehmen) von Feedback dar, da dies mit Blick auf die Anwendung praktischer Fertigkeiten an, aber auch dem Verhalten gegenüber Patient*inn*en eine besondere Herausforderung darstellt. Nach einem Impulsreferat erarbeiten die Teilnehmer*innen daher Feedbackregeln und wenden diese in simulierten Situationen an. Die Planung einer konkreten Unterrichtseinheit am Krankenbett wird im zweiten Block des Workshops abgebildet. Mittels eines Methodenmixes aus Impulsreferat, Gruppenarbeit und Plenardiskussion erarbeiten die Teilnehmer*innen eine komplexe Unterrichtseinheit und geben bzw. erhalten Feedback zu den erarbeiteten Aspekten. Die Vermittlung manueller Fähigkeiten nach Peyton beschließt den ersten Tag. Mittels eines kurzen Inputs und einer Videosequenz wird den Teilnehmer*inne*n die Unterrichtsmethode nach Peyton demonstriert, die diese in Kleingruppen direkt umsetzen. Der praktische Aspekt dieses Blockes wurde vorab in einer Hausarbeit vorbereitet, ggf. benötigte Materialien bringen die Teilnehmer*innen zum Workshop mit. Am zweiten Tag werden die Fertigkeiten in Kleingruppen trainiert, videografiert und im Plenum diskutiert. Die Gruppe wird geteilt und durchläuft in unterschiedlichen Szenarien Unterricht am Krankenbett. Es werden unterschiedliche Rollen eingenommen: Dozent*in, Studierende*r oder Patient*in. Abschließend werden exemplarische Szenen per Video präsentiert und gemeinsam analysiert.

Vorbereitung (alle):

Zur Vorbereitung planen die Teilnehmer*inn*en eine praktische Unterrichtseinheit (Konzept und Materialien) und bringen diese mit.

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Nachbereitet werden kann die Umsetzung einer Lehreinheit zum Unterricht am Krankenbett.

 

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen des Workshops sollen am Ende des Kurses in der Lage sein, …

  • Potenzial und Relevanz des UaK zu benennen sowie UaK durchzuführen und zu reflektieren.

  • ein Lernziel anhand der SMART-Kriterien zu überprüfen.

  • ein eigenes Lernziel zu formulieren und zu beurteilen.

  • ein fachfremdes Lernziel 

    • anhand der Miller-Pyramide und ihrer zugeordneten Verben und Kompetenzebenen zu reviewen.

    • kognitiven, affektiven, psychomotorischen Lernzielen zuzuordnen.

  • unterschiedliche Strukturierungsmöglichkeiten für den UaK (One-minute-preceptor, SNAPPS, Peyton Methode, etc.) zu nennen und anzuwenden.

  • die Methode der CIT (critical incident technique) anzuwenden.

  • Prüfungsformen an Patient*inn*en zu benennen, zu erläutern und eine Haltung gegenüber der Standardisierung von UaK zu entwickeln.

  • Unterricht am Krankenbett zu planen, durchzuführen und zu bewerten.

  • ihre eigene Einstellung und Haltung UaK zu reflektieren

den Begriff des “Constructive Alignments” in Bezug auf Lernziele, Lehrformat und Prüfung zu erklären, auf eigene Planung anzuwenden und zu reflektieren.

E-Learning

Theorie und Praxis der digital unterstützten Vermittlung!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die digitale Möglichkeiten für die Gestaltung und Unterstützung ihrer Veranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung nutzen möchten.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Ärztinnen und Ärzte übernehmen neben Diagnostik und Therapie eine zentrale Rolle in der verständlichen und Adressat*inn*en-gerechten Vermittlung medizinischer Inhalte – gegenüber Patient*inn*en und Angehörigen ebenso wie gegenüber Kolleg*inn*en, anderen Gesundheitsberufen sowie Studierenden. Gerade im klinischen Alltag, der durch Zeitdruck, Komplexität und interprofessionelle Zusammenarbeit geprägt ist, stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Digitale Formate eröffnen hier neue Möglichkeiten, Informationen strukturiert, flexibel und nachhaltig zu vermitteln und Lernprozesse in Aus-, Fort- und Weiterbildung gezielt zu unterstützen. Der Kurs zeigt praxisnah, wie evidenzbasierte medizindidaktische Konzepte mit digitalen Tools kombiniert werden können, um Aufklärung, Schulung und Wissensweitergabe auch im klinischen Kontext effektiver zu gestalten. Damit trägt er nicht nur zur Verbesserung der Lehre bei, sondern unterstützt unmittelbar die Qualität der Patient*inn*enversorgung und die professionelle Kommunikation im Gesundheitswesen.

LAMA-Zertifikat:

Bereich IV

Ablauf:

Der eLearning-Workshop zielt darauf ab, die Teilnehmenden zunächst mit den wesentlichen eLearning-Methoden und -Grundlagen auf der didaktischen, inhaltlichen und technischen Ebene vertraut zu machen. Im zweiten Schritt sollen die Teilnehmenden erste Umsetzungskonzepte für eigene eLearning-Projekte im Bereich von Aus-, Fort- und Weiterbildung entwickeln und die Umsetzung einleiten. Der Schwerpunkt des Workshop-Angebots liegt somit in der praktischen Realisierung eigener Ideen. Grundlagen und notwendiges Fachwissen sollen sich die Teilnehmenden bereits im Rahmen der Vorbereitungsaufgabe erarbeiten, wobei sie bereits Medien nutzen, die auch Gegenstand des Workshops sind. passende Quellen und eine unterstützende Aufgabenbeschreibung werden durch die Trainer bereitgestellt. Hierzu zählen online-Angebote sowie die Einführung der Teilnehmer*innen in die im Workshop (und dann auch später in Aus-, Fort- und Weiterbildung) genutzten Hard- und Software mit Einrichtung und Aktivierung der entsprechend erforderlichen Zugänge. 

Vorbereitung (alle):

Die Teilnehmenden reflektieren ein geeignetes eLearning-Szenario aus Aus-, Fort- und Weiterbildung in ihrem Bereich und bereiten eine fünfminütige Präsentation vor. Diese wird vorab an die Trainer überstellt und in einem Chat bzw. Forum diskutiert. Des Weiteren ist (entsprechend dem Vorgehen zum „inverted classroom“) einschlägige Literatur aus dem Programm ILIAS zu laden und durchzuarbeiten (inkl. formativer Rückmeldung).

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Das im Workshop begonnene eLearning-Projekt soll erfolgreich (z. B. mit Unterstützung des medizinischen Studiendekanats) weiterentwickelt und implementiert werden.

 

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen können nach dem Kurs...

  • die wesentlichen didaktischen und methodischen Grundlagen des E-Learnings benennen und in ihren Grundzügen beschreiben.

  • die technischen, organisatorischen und strukturellen Anforderungen des E-Learnings benennen und mit der eigenen Lehrtätigkeit abgleichen.

  • E-Learning im Gesamt-Lehr-Lern-Konzept der Medizinischen Fakultät einordnen.

  • Konzepte zu eigenen E-Learning-Angeboten erstellen und reflektieren.

  • die praktische Umsetzung von E-Learning-Angeboten planen und einleiten.

  • möglichen Unterstützungsbedarf für die einzelnen Phasen der Entwicklung, Planung und Umsetzung identifizieren und zielgerichtet kommunizieren.

  • die Weiterentwicklung von E-Learning-Angeboten aktiv unterstützen und dabei mit anderen Lehrenden konstruktiv interagieren.

Forschung und Medizinstudium

Wissenschaftlichkeit als integraler Teil des Studiums!

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die in Aus-, Fort- und Weiterbildung Wissenschaftlichkeit im Umgang mit Daten und in der Versorgung von Patient*inn*en vermitteln wollen.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Ärztinnen und Ärzte nutzen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur für Diagnostik und Therapie, sondern auch im Austausch mit Patient*inn*en, Angehörigen, Kolleg*inn*en und Studierenden. Eine fundierte Wissenschaftsorientierung ist Voraussetzung für evidenzbasierte Entscheidungen und deren verständliche Kommunikation, nicht nur in Aus-, Fort- und Weiterbildung sondern z. B auch in Aufklärungsgesprächen. Der Kurs vermittelt Grundlagen der Guten Wissenschaftlichen Praxis und deren Vermittlung und zielt damit auf die Prävention von Fehlern und Fehlverhalten sowie nicht zuletzt die Sicherung und Steigerung der Patient*inn*en-Sicherheit.

LAMA-Zertifikat:

Bereich IV

Ablauf:

Nach einer Einführung in didaktische Grundlagen der Vermittlung von Wissenschaftlichkeit setzen sich die Teilnehmer*innen mit häufigen Fehlern, wissenschaftlichem Fehlverhalten und Präventionsstrategien auseinander. Diskursiv werden Qualifizierungs- und personenbezogene Probleme erarbeitet, die Fehlern und Fehlverhalten zugrunde liegen können. Die Teilnehmer*innen lernen Methoden zur Vermittlung und Förderung von Wissenschaftlichkeit kennen, probieren diese aktiv aus und verwenden sie zur Konzeption einer eigenen Veranstaltung in Aus-, Fort- und Weiterbildung. 

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

  • Konzeption und Betreuung eines wissenschaftlichen Projekts (Modellstudiengang Humanmedizin)

    ODER

  • Konzeption und Umsetzung eines (interaktiven) Schlüsselqualifikationskurses im Rahmen der Promotion Human-/Zahnmedizin

    ODER

  • Konzeption und Umsetzung einer wissenschaftsorientierten Lehrveranstaltung, die in einem frei gewählten Format (z. B. inquiry guided learning wie PbL, TbL etc.) durchgeführt wird (mind. 90 Minuten Gesamtumfang)

Lernziele:

Die Teilnehmenden können nach dem Workshop

  • eine Definition des Kompetenzbegriffes wiedergeben.

  • wesentliche Wissenschaftskompetenzen nennen, die Ärzt*inn*en haben sollen.

  • wesentliche Quellen von Wissenschaftskompetenzen beschreiben.

  • geeignete Methoden und Lernformate zur Vermittlung von Wissenschaftlichkeit beschreiben.

  • forschungsorientierte Veranstaltungen für Aus-, Fort- und Weiterbildung planen.

  • Probleme bei der Vermittlung von Wissenschaftskompetenzen beschreiben und Lösungsansätze vorschlagen.

  • wissenschaftliches Fehlverhalten erkennen und Ansprechpartner*innen benennen.

  • das Programm „Forschung und Medizinstudium“ der Medizinischen Fakultät in Köln beschreiben.

  • bestätigen, dass Forschen und Vermittlung von Forschung Spaß machen.

Diversität in der (medizinischen) Lehre

Diskriminierungsfreie, chancengleiche Aus-, Fort- und Weiterbildung anstreben

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe und der Lebenswissenschaften, die in Aus-, Fort- und Weiterbildung tätig sind.

Warum der Kurs für die ärztliche Tätigkeit wichtig ist:

Zu den Aufgaben von Ärzt*inn*en gehört die Behandlung von Patient*inn*en unter Berücksichtigung individueller Unterschiede, die sich z. B. aus Geschlecht, kulturellem Hintergrund, sozialer Lage oder genetischen Voraussetzungen ergeben. Diese Diversitätsaspekte können Einfluss auf Krankheitsrisiken, Diagnostik und Therapie haben und müssen daher im ärztlichen Handeln berücksichtigt werden. Zielgruppen sind dabei Patient*inn*en mit unterschiedlichen Lebensrealitäten sowie Kolleg*inn*en, Studierende und andere Gesundheitsberufe im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die Umsetzung stellt im klinischen Alltag eine besondere Herausforderung dar, insbesondere im Hinblick auf diskriminierungsfreie Kommunikation, Empathie und den reflektierten Umgang mit eigenen Vorannahmen. Die Bedeutung des Themas wird auch dadurch deutlich, dass Diversität nachweislich die Qualität die persönliche und berufliche Entwicklung im medizinischen Kontext beeinflusst und gezielte Schulungen zu Verbesserungen von Wissen, Haltung und Verhalten und damit letztlich der Versorgung von Patient*inn*en beitragen können.

LAMA-Zertifikat:

Bereich IV

Ablauf:

Am ersten Tag stehen nach einer Einführung und Erwartungsklärung zunächst die gemeinsame Erarbeitung von Verhaltensregeln sowie ein interaktiver Einstieg in das Thema Diversität im Vordergrund. Anschließend werden zentrale Begriffe geklärt und die Relevanz von Diversität in Medizin, Studium und Lehre vermittelt. Am Nachmittag folgen erfahrungsorientierte Formate wie der „Privilege Walk“, die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen und Sprache im medizinischen Alltag sowie eine vertiefende Betrachtung von Gender- und Race-Aspekten. Der Tag schließt mit ersten Überlegungen zur eigenen Tätigkeit in Aus-, Fort- und Weiterbildung und einer Reflexion ab. Am zweiten Tag wird zunächst an die Inhalte des Vortags angeknüpft und dann das Konzept der „Cultural Humility“ erarbeitet. Im weiteren Verlauf liegt der Schwerpunkt auf der konkreten Anwendung, indem die Teilnehmenden eigene Veranstaltungen unter Diversitätsaspekten überarbeiten oder neu konzipieren. Ergänzend werden institutionelle Angebote und Unterstützungsstrukturen vorgestellt. Zum Abschluss formulieren die Teilnehmenden persönliche Lernziele und reflektieren den Workshop im gemeinsamen Austausch.

Vorbereitung (alle):

Die Teilnehmenden suchen sich eine oder mehrere Lehrveranstaltungen heraus, die sie verantworten oder an der/denen sie beteiligt sind und überlegen, ob sie darin bereits Aspekte der Diversität thematisieren oder wo das sinnvoll möglich oder sogar erforderlich sein könnte.

Nachbereitung (LAMA-Zertifikat):

Die Teilnehmenden konzipieren/überarbeiten eine Veranstaltung für Aus-, Fort- oder Weiterbildung oder einen Teil daraus mit dem Ziel, wichtige Aspekte im Zusammenhang mit Diversität in der Medizin oder anderen Gesundheitsberufen zu thematisieren. Dafür werden operationalisierte Lernziele formuliert und geeignete Veranstaltungsformate bzw. Methoden der Vermittlung ausgewählt. Die Veranstaltung soll durchgeführt, evaluiert und reflektiert werden.

Lernziele:

Die Teilnehmenden können nach dem Workshop

  • eine Definition der im Workshop adressierten Begriffe/Fachtermini wiedergeben.

  • die Konzepte „Professioneller Habitus“ und „Cultural Humility“ beschreiben.

  • Aspekte und Merkmale benennen, die dem Thema Diversität in der (medizinischen) Lehre zugeordnet werden sollten und diese Zuordnung begründen.

  • Argumente dafür wiedergeben, warum Diversität ein wesentliches Thema in Studium sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Medizin und anderen Gesundheitsberufen sein sollte.

  • begründen, warum sie (welche) Diversitätsaspekte im Rahmen ihrer Lehre adressieren bzw. warum sie dies nicht tun.