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Leben & Sterben historischer Persönlichkeiten

Dass sich Krankheiten massiv auf das Leben eines Individuums auswirken und zum Game Changer in der Geschichte, Kultur und Politik werden können, zeigt sich besonders an historischen Persönlichkeiten. Univ.-Prof. Dr. med. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie, hat dazu eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

Diese beschäftigt sich mit berühmten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Die Nachmittagsveranstaltung wird jeweils eine historische Persönlichkeit aus unterschiedlichen Bereichen (Politik, Kunst, Wissenschaft) mit verschiedenen Vorträgen beleuchten. Die Person wird dabei historisch eingeordnet, Krankheit und Tod werden aus medizinischer Sicht betrachtet. Hier wird auch der Frage nachgegangen, wie ein individuelles Schicksal oder eine Erkankung das Leben der Person und damit auch zum Teil die Geschichte beeinflusst haben.

Die Veranstaltung findet halbjährig statt. 

Univ.-Prof. Dr. med. Peer Eysel, Initiator

Ich freue mich sehr, dass diese interdisziplinäre Veranstaltungsreihe auf so viel Interesse stößt und bin gespannt auf weitere inspirierende Vorträge.

Univ.-Prof. Dr. med. Peer Eysel, Initiator
Interdisziplinäre Vortragsreihe der Medizinischen Fakultät

Kommende Veranstaltung

09.02.2026 I 16.00 Uhr

Sigmund Freud

Am 9. Februar steht Sigmund Freud (*1856), der Begründer der Psychoanalyse, im Zentrum der Vorträge. Freud machte mit seinen Konzepten von Ich, Es und Über-Ich sowie der Traumdeutung die Welt des Unbewussten sichtbar und eröffnete neue Wege zur Analyse innerer Konflikte. 1938 floh Freud aus Wien nach London und lebte dort im Exil, gezeichnet von einem durch langjährigen Zigarrenkonsum verursachten Gaumenkrebs. Am 23. September 1939 verstarb Freud. Drei Vorträge ordnen sein Leben und Werk ausverschiedenen Perspektiven ein – Sie erwartet ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin!

Referierende & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln.
  • Das Leben und Werk Freuds beleuchtet Prof. Dr. Joachim Klosterkötter, ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Köln.
  • Die Krankheitsgeschichte ordnet Prof. Dr. Jens Peter Klußmann ein, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Köln.
  • Die Bedeutung der Psychoanalyse für die heutige Psychologie bewertet Prof. Dr. Elke Kalbe, Direktorin der Abteilung Medizinische Psychologie I Neuropsychologie und Gender Studies 

↗ Weitere Informationen (PDF)

 

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Vergangene Veranstaltungen

07.07.2025 I 16.00 Uhr

Marie Curie

Am 7. Juli 2025 geht es um das Leben und Sterben der Naturwissenschaftlerin Marie Skłodowska Curie (* 7. November 1867, Warschau, Polen; † 4. Juli 1934, Passy, Frankreich). Am 4. Juli 1934 starb Marie Curie in Sancellemoz in der Schweiz an Leukämie, wahrscheinlich verursacht durch die Überdosen radioaktiver Strahlung während ihrer Arbeit. Curie war Physikerin und Chemikerin. In beiden Fächern wurde ihr ein Nobelpreis verliehen. Sie war damit die erste Person überhaupt, der diese Ehre zuerkannt wurde. Drei Vorträge ordnen ihr Leben und Werk aus verschiedenen Perspektiven ein – ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin! 

Referenten & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln.
  • Prof. Dr. Bernd Neumaier, Institut für Radiochemie und Experimentelle Molekulare Bildgebung der Universitätsmedizin Köln, berichtet vom Leben und Werk Curies.
  • Prof. Dr. Alexander Drzezga, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin Universitätsmedizin Köln, ordnet die Krankengeschichte ein.
  • Prof. Dr. Wolfgang Burchert, Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, berichtet zum Strahlenschutz in Krisenzeiten.

↗ Weitere Informationen (PDF)

Bilder von der Veranstaltung "Marie Curie"

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  • Univ.-Prof. Dr. Peer Eysel (Mitte) mit Univ.-Prof. Dr. Alexander Drzezga (links) und Univ.-Prof. Dr. Bernd Neumaier.
  • Blick ins Auditorium im MTI-Hörsaal.
  • Prof. Dr. Bernd Neumaier, Institut für Radiochemie und Experimentelle Molekulare Bildgebung der Universitätsmedizin Köln, berichtete vom Leben und Werk Curies.
  • Prof. Dr. Alexander Drzezga, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin Universitätsmedizin Köln, ordnete die Krankengeschichte ein.
  • Univ.-Prof. Dr. Peer Eysel, Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft, führte durch die Veranstaltung.
  • Begeisterte Zuhörerinnen im Auditorium. Im Vordergrund: Univ.-Prof. Dr. Elke Kalbe, Prodekanin für Akademische Entwicklung und Chancengerechtigkeit.

Fotos: Dorothea Hensen, MedizinFotoKöln

13.01.2025 I 16.00 Uhr

Albert Einstein

Am 13. Januar 2025 steht das Leben und Sterben des Naturwissenschaftlers Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) im Fokus. Einstein gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Vier Vorträge ordnen sein Leben und Werk aus verschiedenen Perspektiven ein – ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin! 

Referenten & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln
  • Der Physiker Professor Claus Kiefer, Institut für Theoretische Physik Universität zu Köln, wird Aspekte der Biographie sowie das Werk Einsteins darstellen.
  • Professor Bernhard Dorweiler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Universitätsmedizin Köln, erläutert die Krankengeschichte und die Todesursache Albert Einsteins.
  • Professor Gereon Fink, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Köln Direktor des Institutes für Kognitive Neurowissenschaften Forschungszentrum Jülich, berichtet über die damaligen Bestrebungen, Einsteins „Genie“ anhand seines posthum entnommenen Gehirnes zu verstehen und erläutert insbesondere, wie es heute möglich ist, Denkprozesse u. a. mit modernen bildgebenden Verfahren darzustellen.

↗ Weitere Informationen (PDF)

 

Bilder zur Veranstaltung "Albert Einstein"

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  • Die Vortragenden im LFI-Hörsaal: Univ.-Prof. Dr. Bernhard Dorweiler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Universitätsmedizin Köln, Univ.-Prof. Dr. Claus Kiefer, Institut für Theoretische Physik Universität zu Köln; Uni.-Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln und Univ.-Prof. Dr. Gereon R. Fink, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Köln Direktor des Institutes für Kognitive Neurowissenschaften Forschungszentrum Jülich, Dekan der Medizinischen Fakultät Fotos: MedizinFotoKöln
  • Univ.-Prof. Dr. Claus Kiefer, Institut für Theoretische Physik Universität zu Köln mit dem Veranstaltungsplakat. Foto: MedizinFotoKöln
  • Blick in den Hörsaal Foto: MedizinFotoKöln
  • Univ.-Prof. Dr. Peer Eysel, Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft, bei seiner Einführung ins Thema. Foto: MedizinFotoKöln
  • Der Hörsaal war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt. Foto: MedizinFotoKöln
27.06.2024 I 16.00 Uhr

Friedrich Nietzsche

Nachdem die Veranstaltungen im letzten Sommer- und Wintersemester John F. Kennedy und Vincent van Gogh gewidmet waren, wollen wir uns jetzt mit einem Geisteswissenschaftler/Philosophen – Friedrich Nietzsche – beschäftigen.

Professor Stefan Gosepath, Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, wird Aspekte der Biographie sowie des Werkes des Philosophen darstellen.

Professor Joachim Klosterkötter, ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln, erläutert die psychiatrische Krankengeschichte Nietzsches.

Professor Jonathan Jantsch, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Uniklinik Köln, setzt sich mit dem Mythos „Syphilis“ in der Geschichte auseinander.

↗ Weitere Informationen (PDF)

Flyer zur Veranstaltung

Nachdem sich die erste Veranstaltung John F. Kennedy gewidmet hatten, ging es nun um einen Künstler - Vincent van Gogh. Dr. Marcus Dekiert, Direktor des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud Köln, stellte Aspekte der Biographie sowie des Werkes des Malers dar und setzte sich mit dem Mythos "van Gogh" auseinander.

Professor Joachim Klosterkötter, ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln, erläuterte die Aspekte Kreativität und Wahnsinn in Biographie und Werk.

Professor Markus Rothschild, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Uniklinik Köln, erläuterte das Phänomen "Gewalt gegen sich selbst" anhand der Biographie.

John F. Kennedy.

Auftakt der Reihe "Persönlichkeiten, die die Welt bewegten - ihr Leben und ihr Sterben" macht der amerikanische Präsident John F. Kennedy. 

Nach einer Einführung durch Professor Dr. Peer Eysel wird Professorin Dr. Anke Ortlepp, Historisches Institut - Abteilung für Nordamerikanische Geschichte, Universität zu Köln die Präsidentschaft historisch beleuchten. Ihr Vortrag lautet: "John F. Kennedy und die Krise der Männlichkeit in den 1960er Jahren."

Privatdozent Dr. Stavros Oikonomidis, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie, widmet sich anschließend der mittlerweile vollständig zugänglichen Krankengeschichte.

Prof. Dr. Markus Rothschild, Direktor der Rechtsmedizin, wird das tödliche Attentat auf Kennedy in Dallas/Texas erläutern und anhand der Wundballistik auch auf Verschwörungstheorien eingehen.

Download Flyer