Zum Hauptinhalt springen

Leben & Sterben historischer Persönlichkeiten

Dass sich Krankheiten massiv auf das Leben eines Individuums auswirken und zum Game Changer in der Geschichte, Kultur und Politik werden können, zeigt sich besonders an historischen Persönlichkeiten. Univ.-Prof. Dr. med. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie, hat dazu eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

Diese beschäftigt sich mit berühmten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Die Nachmittagsveranstaltung wird jeweils eine historische Persönlichkeit aus unterschiedlichen Bereichen (Politik, Kunst, Wissenschaft) mit verschiedenen Vorträgen beleuchten. Die Person wird dabei historisch eingeordnet, Krankheit und Tod werden aus medizinischer Sicht betrachtet. Hier wird auch der Frage nachgegangen, wie ein individuelles Schicksal oder eine Erkankung das Leben der Person und damit auch zum Teil die Geschichte beeinflusst haben.

Die Veranstaltung findet halbjährig statt. 

Ich freue mich sehr, dass diese interdisziplinäre Veranstaltungsreihe auf so viel Interesse stößt und bin gespannt auf weitere inspirierende Vorträge.

Univ.-Prof. Dr. med. Peer Eysel, Initiator

Kommende Veranstaltung

09.11.2026 I 16.00 Uhr

Ludwig van Beethoven

Save the date

weitere Details folgen 

Re:Connect: Generieren Sie hier Ihre eigene E-Mailadresse!

Keine Veranstaltung mehr verpassen!

Jetzt registrieren: Für alle, die immer über die Veranstaltungen der Medizinischen Gesellschaft informiert bleiben wollen, gibt es die persönliche Alumni-Weiterleitungs-Adresse. Mit dieser Adresse sind Sie im Loop und immer bestens informiert. Ihre Adresse lautet: vorname.nachname@alumni.uni-koeln.de und wird direkt nach  der Registrierung aktiviert. Und das Beste: Die Mitgliedschaft im offiziellen AbsolventInnen-Netzwerk der Uni Köln ist kostenfrei!

Vergangene Veranstaltungen

09.02.2026 I 16.00 Uhr

Sigmund Freud

Am 9. Februar steht Sigmund Freud (*1856), der Begründer der Psychoanalyse, im Zentrum der Vorträge. Freud machte mit seinen Konzepten von Ich, Es und Über-Ich sowie der Traumdeutung die Welt des Unbewussten sichtbar und eröffnete neue Wege zur Analyse innerer Konflikte. 1938 floh Freud aus Wien nach London und lebte dort im Exil, gezeichnet von einem durch langjährigen Zigarrenkonsum verursachten Gaumenkrebs. Am 23. September 1939 verstarb Freud. Drei Vorträge ordnen sein Leben und Werk ausverschiedenen Perspektiven ein – Sie erwartet ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin!

Referierende & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln.
  • Das Leben und Werk Freuds beleuchtet Prof. Dr. Joachim Klosterkötter, ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Köln.
  • Die Krankheitsgeschichte ordnet Prof. Dr. Jens Peter Klußmann ein, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Köln.
  • Die Bedeutung der Psychoanalyse für die heutige Psychologie bewertet Prof. Dr. Elke Kalbe, Direktorin der Abteilung Medizinische Psychologie I Neuropsychologie und Gender Studies 

↗ Weitere Informationen (PDF)

Bilder der Veranstaltung "Sigmund Freud"

07.07.2025 I 16.00 Uhr

Marie Curie

Am 7. Juli 2025 geht es um das Leben und Sterben der Naturwissenschaftlerin Marie Skłodowska Curie (* 7. November 1867, Warschau, Polen; † 4. Juli 1934, Passy, Frankreich). Am 4. Juli 1934 starb Marie Curie in Sancellemoz in der Schweiz an Leukämie, wahrscheinlich verursacht durch die Überdosen radioaktiver Strahlung während ihrer Arbeit. Curie war Physikerin und Chemikerin. In beiden Fächern wurde ihr ein Nobelpreis verliehen. Sie war damit die erste Person überhaupt, der diese Ehre zuerkannt wurde. Drei Vorträge ordnen ihr Leben und Werk aus verschiedenen Perspektiven ein – ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin! 

Referenten & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln.
  • Prof. Dr. Bernd Neumaier, Institut für Radiochemie und Experimentelle Molekulare Bildgebung der Universitätsmedizin Köln, berichtet vom Leben und Werk Curies.
  • Prof. Dr. Alexander Drzezga, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin Universitätsmedizin Köln, ordnet die Krankengeschichte ein.
  • Prof. Dr. Wolfgang Burchert, Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, berichtet zum Strahlenschutz in Krisenzeiten.

↗ Weitere Informationen (PDF)

Bilder von der Veranstaltung "Marie Curie"

13.01.2025 I 16.00 Uhr

Albert Einstein

Am 13. Januar 2025 steht das Leben und Sterben des Naturwissenschaftlers Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) im Fokus. Einstein gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Vier Vorträge ordnen sein Leben und Werk aus verschiedenen Perspektiven ein – ein spannender Einblick in das Zusammenspiel von Wissenschaft, Geschichte und Medizin! 

Referenten & Themen im Überblick: 

  • Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Peer Eysel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie Universitätsmedizin Köln
  • Der Physiker Professor Claus Kiefer, Institut für Theoretische Physik Universität zu Köln, wird Aspekte der Biographie sowie das Werk Einsteins darstellen.
  • Professor Bernhard Dorweiler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Universitätsmedizin Köln, erläutert die Krankengeschichte und die Todesursache Albert Einsteins.
  • Professor Gereon Fink, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Köln Direktor des Institutes für Kognitive Neurowissenschaften Forschungszentrum Jülich, berichtet über die damaligen Bestrebungen, Einsteins „Genie“ anhand seines posthum entnommenen Gehirnes zu verstehen und erläutert insbesondere, wie es heute möglich ist, Denkprozesse u. a. mit modernen bildgebenden Verfahren darzustellen.

↗ Weitere Informationen (PDF)

Bilder zur Veranstaltung "Albert Einstein"

Kontakt

Kerstin Rheinbold
Dekanat der Medizinischen Fakultät
Mail

Ort: wechselnde Hörsäle