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Scientific Career Days 2025

Wie verläuft eine Habilitation an der Medizinischen Fakultät und welche Unterstützung gibt es dabei? Wie lassen sich Geschlechter- und Vielfältigkeitsdimensionen in Forschungsprojekten und Drittmittelanträgen berücksichtigen? Wie können Sexismus-Erfahrungen im (Arbeits)Alltag erkannt und adressiert werden? Welche Fördermöglichkeiten stehen PostDocs offen?

Diese und weitere Fragen werden vom 12. bis 18. November 2025 in Workshops beleuchtet.

Ein besonderes Highlight ist erneut unser Science Slam am 12. November ab 18:30 Uhr im Gebäude 9 in Köln-Deutz. Nachwuchswissenschaftler*innen aus verschiedenen Fächern der Medizin präsentieren ihre Forschung unterhaltsam auf großer Bühne. Weitere Informationen finden Sie hier

Das Angebot richtet sich insbesondere an Promovierende und PostDocs, steht aber auch weiteren Interessierten offen. 

Programm 12. - 18. November 2025

Der Weg zur Habilitation und Fördermöglichkeiten an der Medizinischen Fakultät mit Q&A-Session 12.11.2025: 15:30-16:30 Uhr

mit Prof. Dr. Maximilian Ruge (Onkologische Stereotaxie und Radiochirurgie), Prof. Dr. Elke Kalbe (Prodekanin für Akademische Entwicklung und Chancengerechtigkeit) und Dr. Deborah Großkopf-Kroiher (ZMMK)

Ort: Seminarraum des ZMMK-Forschungsgebäudes (Robert-Koch-Straße 21, 50931 Köln)

Zielgruppe: PostDocs

Wie läuft eine Habilitation an der Medizinischen Fakultät ab, und welche Unterstützung gibt es auf diesem Weg? In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen verständlichen Überblick zu den wichtigsten Schritten und möglichen Förderprogrammen. Im Anschluss können Sie in einer offenen Q&A-Session Ihre Fragen stellen und in den Austausch mit Expert*innen gehen.

Geschlechtersensibel in den Natur- und Lebenswissenschaften forschen – "Wie integriere ich Geschlechter- und Vielfältigkeitsdimensionen in die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten und Drittmittelanträgen?" 13.11.2025: 09:00 - 16:00 Uhr

mit Dr. Laura Wortmann (Geschlechtersensible Medizin, Universität Bielefeld) und Dr. Lisa Krall (IMPACT, UzK)

Ort: folgt

Geschlechterdifferenzierte Betrachtung und die Berücksichtigung von Vielfältigkeitsdimensionen in unterschiedlichen Ebenen und Phasen des Forschungsprozesses steigert die Qualität, Robustheit und Reproduzierbarkeit von wissenschaftlichen Studien (Heidari et al. 2016). In vielen Bereichen wie der Medizin, der Klima- oder der Mobilitätsforschung kann die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten im Forschungsprozess zudem lebensrelevant sein. Für Einreichungen bei namhaften Journals wie Nature, Lancet und Cell, aber auch für Antragstellung bei großen Drittmittelgebern wie der DFG oder der EU ist es daher erforderlich, Geschlecht und weitere Vielfältigkeitsdimensionen zu berücksichtigen, um die Qualität der Forschungsinhalte zu erhöhen. 

In diesem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, inwiefern Geschlechteraspekte für naturwissenschaftliche Forschungsprozesse von Forschungsfragen, zu Forschungsdesign und -methoden sowie ihr Reporting systematisch und dauerhaft integriert und strukturell verankert werden kann. Der Workshop ist daher für alle Forschungsphasen geeignet.

Seminarinhalte sind:

  • Grundlegende Konzepte von Sex, Gender und Intersektionalität verstehen

  • Entwicklung von Geschlechterperspektiven auf die eigenen (laufenden oder geplanten) Forschungsprojekte 

  • Methoden für geschlechter- und vielfältigkeitssensible Forschung aller Forschungsphasen kennenlernen und praktisch anwenden

  • Geschlechter- und Vielfältigkeitsaspekte bei Projektanträgen, Drittmittelanträgen oder weitere Aspekte kennenlernen und je nach Bedarf praktisch anwenden

Sexismus im (Arbeits-)Alltag – erkennen, benennen, beenden 17.11.2025: 9:30 - 13:30 Uhr

mit Verena Arps-Roelle (Initiatorin act & protect® - Gegen sexualisierte Gewalt)

Ort: Zoom

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und TIN*-Personen

War das „nur“ ein doofer Spruch – oder schon eine Grenzüberschreitung? Warum passieren mir solche Situationen? Wo beginnt Sexismus – und wie kann ich mich schützen, ohne mich angreifbar zu machen oder als hysterisch zu gelten?

In diesem interaktiven Webinar wird sich praxisnah und reflektiert mit Sexismus und sexualisierten Grenzverletzungen auseinandergesetzt – insbesondere in beruflichen, akademischen und sozialen Kontexten.

Im Fokus steht dabei die Stärkung der eigenen Handlungssicherheit:

  • Wie erkenne ich sexistische Dynamiken im Alltag und am Arbeitsplatz?

  • Wie spreche ich grenzüberschreitende Situationen an – als betroffene Person, als Zeugin oder als Verbündete?

  • Wie kann ich mit Scham, Unsicherheit und der Angst vor negativen Konsequenzen umgehen?

  • Und wie entwickle ich eine selbstbewusste Haltung und mehr Selbstwirksamkeit?

Ziel des Workshops ist es, ein Gespür für Grenzverletzungen zu entwickeln und individuelle, alltagstaugliche Strategien für den Umgang damit zu finden. Dabei steht die Selbstbestimmung im Mittelpunkt – ohne Rollenspiele, ohne Erwartungsdruck. Stattdessen wird ein geschützter Raum für Austausch, praktische Methoden und fundiertes Wissen über geschlechtsspezifische Machtverhältnisse und soziale Rollenbilder geboten:

  • Fachlich fundierte Impulse zu Sexismus, Machtstrukturen und Sprache

  • Konkrete Handlungsstrategien – individuell, solidarisch, praxistauglich

  • Raum für Austausch, Reflexion und Empowerment

Im Anschluss stehen die Referierenden für vertrauliche Gespräche zur Verfügung.

Fördermöglichkeiten für PostDocs 18.11.2025: 10:00 - 11:30 Uhr

mit Dr. Simona Walker (Fördermittelberaterin der Medizinischen Fakultät)

Ort: Forum im Medizinischen Dekanat, Gebäude 42

Adresse: Joseph-Stelzmann-Str. 20, 50935 Köln

Zielgruppe: Doktorand*innen in der Endphase und PostDocs

Im Rahmen dieses Workshops erhalten Sie einen Überblick über Fördermöglichkeiten für Postdocs, inklusive Postdoc-Stipendien, Forschungsaufenthalte im Ausland und die Förderung unabhängiger Nachwuchsgruppen. Zusätzlich dazu identifizieren Sie Fördermöglichkeiten, die zu Ihrer Projektidee und Ihrer persönlichen Situation passen. Während und im Anschluss an den Workshop wird es Raum für individuelle Fragen und Diskussion geben. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Fragen zum Workshop mitzubringen.

Verantwortlich

Univ.-Prof. Dr. Elke Kalbe

Univ.-Prof. Dr. Elke Kalbe

Prodekanin für Akademische Entwicklung und Chancengerechtigkeit/Stellvertreterin des Dekans

Lucas Jungbluth

Referent

Prodekanat Akademische Entwicklung und Chancengerechtigkeit

Joseph-Stelzmann-Str. 20
50931 Köln