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Prof. Cornely erhält Johann-Lucas-Schönlein-Plakette

Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft

Prof. Dr. Oliver Cornely, Foto: Michael Wodak, MedizinFotoKöln

Univ.-Prof. Dr. Oliver Cornely, Direktor für Translationale Forschung am CECAD und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Klinische Studien (ZKS) Köln an der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät, hat von der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft e.V. die Johann-Lucas-Schönlein-Plakette verliehen bekommen. Er erhielt sie am 13. September 2022 im Rahmen der 56. Wissenschaftlichen Tagung MYK in Wien.

Die Johann-Lucas-Schönlein-Plakette ist eine der höchsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Bereich der Mykologie und wird seit 1981 an Mediziner verliehen, die sich in besonderem Maße in der medizinischen Mykologie verdient gemacht haben. Schönlein (1793-1864) hatte im Jahre 1839 erstmals den Erreger des „Favus“ (Trichophyton schoenleinii) als Pilz identifiziert und mit dieser Entdeckung den Weg für die medizinische Mykologie bereitet.

Prof. Cornely leitet das Europäische Exzellenzzentrum für invasive Pilzerkrankungen (ECMM) an der Uniklinik Köln und ist Past-President dieser Konföderation, die als Dachorganisation von 28 nationalen mykologischen Fachgesellschaften dient. Der Wissenschaftler hat das ECMM „One World One Guideline“-Programm, die ECMM-Academy und die ECMM Excellence Center-Initiative ins Leben gerufen, die nach einem internationalen Auditverfahren klinische und mikrobiologische Exzellenzzentren akkreditiert.

Er koordiniert Richtlinien für invasive Pilzinfektionen und arbeitet derzeit mit Mykologen aus mehr als 80 Ländern zusammen, um die Behandlungsrichtlinien an die Gegebenheiten in Gesundheitswesen weltweit anzupassen.

Quelle: UKK Unternehmenskommunikation