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Professorin Ute Mons in Fachgruppe gewählt

European Association of Preventive Cardiology

Prof. Dr. Ute Mons, Foto: Christian Wittke

Univ.-Prof. Dr. Ute Mons, Leiterin der Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Epidemiologie des Alterns in der Kardiologie im Herzzentrum der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät, ist für eine Amtszeit von zwei Jahren als Nukleus-Mitglied in die Fachgruppe „Population Science and Public Health“ der European Association of Preventive Cardiology (EAPC) gewählt worden. Die europäische Fachgesellschaft mit mehr als 4 000 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie die Gesundheitspolitik in den Bereichen Herz-Kreislauf-Gesundheit und kardiovaskuläre Prävention zu stärken. Vier Fachgruppen beraten den Vorstand der Fachgesellschaft bei der Förderung und Organisation von Aktivitäten in ihrem speziellen Fachgebiet.

Die Fachgruppe „Population Science and Public Health“ befasst sich mit der kardiometabolischen Gesundheit auf Bevölkerungsebene sowie mit den zugrundeliegenden sozioökonomischen, umweltbezogenen und lebensstilbedingten Risikofaktoren. Die Förderung von Prävention und die Unterstützung von Gesundheitsberufen, Forschung und Gesundheitspolitik bei ihren Präventionsbemühungen ist eines der Kernziele der Fachgruppe.

Professorin Mons, deren Arbeitsgruppe durch die Marga und Walter Boll-Stiftung gefördert wird, setzt sich seit Jahren sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene für eine Stärkung der Prävention in Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik ein. So hat sie an der in 2021 erschienenen S3-Leitlinie „Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung” als Arbeitsgruppenleiterin und Autorin mitgearbeitet und war mehrfach als Sachverständige in Anhörungen zu Gesetzgebungsverfahren im Bereich der Tabak- und Alkoholpolitik geladen. In ihrer Forschung befasst sie sich derzeit insbesondere mit Zusammenhängen zwischen Lebensstilfaktoren, biologischen Markern und kardiovaskulärer und neurologischer Gesundheit im Alter.

Quelle: Uniklinik Köln Unternehmenskommunikation