09Sep
Workshop 3: Natur und Resilienz
09.09.2026 | 16:00 - 17:00 Uhr | draußen auf dem Campus der Universitätsmedizin, Treffpunkt am KISS
Im Juli 2025 organisierte die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der Medizinischen Fakultät gemeinsam mit weiteren Akteur*innen und Nachhaltigkeitsinitiativen eine zweitägige Open-Air-Veranstaltung zum Thema „Klimawandel und menschliche Gesundheit“ auf dem biomedizinischen Campus der Universität zu Köln. Dafür wurde sie am 19. November 2025 im Rahmen des Green Teams Network-Treffens an der Alanus Hochschule in Alfter mit dem Greeny Award ausgezeichnet.
Siehe hier den ganzen Artikel.
Möchten Sie planetare Gesundheit in Ihre Lehre einbringen?
Haben Sie jedoch noch keine Vorstellung davon, welche Inhalte zu Ihrem Fachgebiet passen?
Dann haben wir einen guten Tipp für Sie! Den Leitfaden „Planetary Health-Lehre“.
Der Leitfaden wurde von der AG Planetary Health Lehre, einer Kooperation von Health for Future und der Deutschen Allianz für Klimawandel und Gesundheit (KLUG), entwickelt.
Der Leitfaden bietet eine Auflistung von Planetary-Health-Themen und Anwendungsbeispielen in den jeweiligen medizinischen Fachbereichen. Von A wie Anästhesie über G wie Gynäkologie und O wie Onkologie bis Z wie Zahnmedizin werden konkrete inhaltliche Beispiele für die Einbindung in die Lehre gemacht. Dazu sind ebenfalls Materialien verlinkt.
Der Leitfaden erklärt ebenfalls Grundlagen zu Planetary Health kurz und verständlich und gibt eine Auswahl an weiterführenden Quellen mit an die Hand.
Einsteiger*innen in die Planetary-Health-Lehre können wir einen Blick in den Leitfaden sehr empfehlen.
Am 07.10.24 hat die Klinik- als eine der ersten in ganz Deutschland- ihre vegetarische Menülinie „Grüngürtel“ der Patientenverpflegung auf komplett vegane Speisen umgestellt, um der wachsenden Nachfrage nach pflanzlicher und nachhaltiger Ernährung der Patient:innen gerecht zu werden. Die Gerichte basieren auf hochwertigen Alternativprodukten, neuen Rezepturen und frischem Gemüse und sind besonders bekömmlich. Die weiteren Menülinien bleiben bestehen, werden jedoch um vegetarische Gerichte ergänzt.
Im Mai 2023 gab es in der Hofgarten Mensa in Bonn einen vegan-vegetarischen Probemonat, der Raum für pflanzliche Alternativen schaffen sollte. Die Aktion wurde von der Hochschulgruppe Students for Future Bonn angestoßen.
Wissenschaftlerinnen der Universitäten Bonn und Kassel begleiteten diesen Probemonat und untersuchten die wirtschaftlichen Auswirkungen anhand von Verkaufszahlen, sowie die Zustimmung und Veränderungen im Essverhalten durch Umfragen vor und nach der Umstellung.
Die Ergebnisse zeigen, dass der vegane-vegetarische Monat zu einer nachhaltigen Reduktion des Fleischkonsums geführt hat. In den Monaten nach dem Probemonat wurde zwischen 7-12% weniger Fleisch verkauft im Vergleich zu den Monaten davor. Zusätzlich unterstützen 75% der Befragten einen wöchentlichen vegetarischen Tag, und 54% wünschen sich einen vegetarischen Monat pro Jahr. Vier von fünf Befragten forderten ein erweitertes veganes und vegetarisches Angebot. Der Probemonat führte nicht zu einer Abnahme der Kundenzahlen.
Rückfragen zu dem Projekt können an die E-Mail-Adresse students@fridaysforfuture-bonn.de gestellt werden.
Weitere Informationen:
Artikel „Es grünt so grün“ - Vegan-vegetarischer Monat
Konzeptpapier zur nachhaltigen Mensatransformation
Diskussionspapier “Tastes better than expected: Post-intervention effects of a vegetarian month in the student canteen”
Das Projekt Wertvoll NRW der Verbraucherzentrale bietet im Juni gemeinsam mit dem Kölner Studierendenwerk zwei Kochworkshops in der Mensa Lindenthal an.
Du hast Lust, gemeinsam mit anderen Studierenden schnelle, leckere und günstige Gerichte für den Unialltag zu kochen und dabei sogar hinter die Kulissen einer Kölner Mensa zu schauen?
Dann sei dabei und koche mit uns entweder am 7.6. oder am 28.6.2024 von 15-18 Uhr in der Mensa Lindenthal (Robert-Koch-Str. 10).
Durchgeführt wird der Kochworkshop von den Mitarbeiter:innen des Projekts Wertvoll NRW der @verbraucherzentrale.nrw und des @koelner_studierendenwerk.
Der Kurs ist für Studierende kostenlos. Die Anmeldung erfolgt unter wertvoll@verbraucherzentrale.nrw mit der Angabe des Namens und des Wunschtermins.
Am 24. und 25. Mai 2024 lädt die Stadt Köln zum dritten polisMOBILITY camp ein, das sich dieses Jahr um die Frage dreht „Wie kommen wir besser durch Köln?“.
Dazu verwandelt sich der Rudolfplatz in einen bunten Jahrmarkt rund ums Erleben, Verstehen und Gestalten der Mobilitätswende.
Eine interaktive Ausstellung nimmt alle Neugierigen mit auf eine Reise ins Jahr 2035. An fünf Stationen kann erlebt werden, wie die Zielbilder des nachhaltigen Mobilitätsplans zukünftig aussehen können und was schon hier und heute getan wird, um diese zu erreichen.
Abstrakte Themen werden greifbar und verständlich durch Mitmachaktionen, Spiel und Spaß, Straßengespräche, Vorträge und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Zahlreiche Kölner Initiativen aus der Zivilgesellschaft präsentieren ihre Ideen und Aktionen für die Mobilität der Zukunft und lebenswerte Veedel. Außerdem bietet der Stadt-Pavillion einen Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine mobile Bar, gemütliche Sitzgelegenheiten sowie Musik und Kleinkunst sorgen für Wohlfühlstimmung.
Bereits zum dritten Mal bringt das polisMOBILITY camp die Visionen, Ideen und Impulse aus der Fachwelt direkt auf die Kölner Straßen. Auf diese Weise schafft es einen Raum, um die Mobilitätswende als gemeinschaftliche Aufgabe von Stadt und Zivilgesellschaft voranzutreiben.
Hier geht es zum Programm.
Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.stadt-koeln.de/artikel/72642/index.html
Besser durch Köln-aber wie?
Am heutigen Donnerstag, 11. April 2024, ist der zweite Online-Dialog zum nachhaltigen Mobilitätsplan "Besser durch Köln" auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln freigeschaltet worden.
Unter www.meinungfuer.koeln/mobilitaetsplan/online-beteiligung-2024 lädt die Stadt alle Interessierten bis Sonntag, 28. April 2024, dazu ein, Köln mit ihren Ideen lebenswerter und umweltfreundlicher zu gestalten sowie die Verkehrssituation zu verbessern.
Aus dem vom Rat beschlossenen Leitbild zum Mobilitätsplan wurden sieben Handlungsfelder identifiziert, in denen die Stadt konkret tätig werden muss, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Diese Handlungsfelder sind Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV, Motorisierter Individualverkehr, vernetzte Mobilität, Wirtschafts- und Lieferverkehr sowie Raumplanung.
Die Teilnehmer*innen können sich zu allen oder nur zu einzelnen Handlungsfeldern äußern. Für jedes Handlungsfeld gibt es sogenannte "Stellschrauben".
Mit ihnen kann die Mobilität innerhalb des Handlungsfeldes verändert und im Sinne des Leitbildes gestaltet werden. Aber an welchen Schrauben sollen wir drehen? Und wie weit?
Genau darum geht es im jetzt gestarteten Online-Dialog.
In jedem Handlungsfeld können die Stellschrauben entsprechend ihrer persönlichen Präferenz sortiert und jede Stellschraube hinsichtlich ihrer Akzeptanz und ihrer Wirksamkeit bewertet werden.
Zudem gibt es offene Räume zur Diskussion.
Der Rat der Stadt Köln hatte im Februar 2020 die Erarbeitung eines nachhaltigen Mobilitätsplans für Köln beschlossen. Der Fachbegriff lautet "Sustainable Urban Mobility Plan" (SUMP). Der Begriff steht für eine nachhaltige urbane Mobilitätsplanung.
Ziel ist es, eine Mobilitätsstrategie für das Jahr 2035 zu entwickeln und daraus Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.
Der nachhaltige Mobilitätsplan soll helfen, die Lebensqualität in Stadt und Umland zu verbessern, gleichzeitig aber die Erreichbarkeit für alle zu erhalten.
Dabei steht eine konsequente Förderung des Umstiegs auf klimaschonende Verkehrsmittel im Vordergrund. Sie sollen dazu beitragen, dass Köln perspektivisch klimaneutral wird.
Da das Thema Mobilität alle Kölner*innen betrifft, wird der nachhaltige Mobilitätsplan in einem beispielgebenden und aufwendigen Beteiligungsverfahren gemeinsam mit Stakeholdern und allen Kölner*innen entwickelt.
Die derzeit laufende Erarbeitung der ersten Stufe des nachhaltigen Mobilitätsplans wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr aus dem Programm "Förderung von nachhaltigen Mobilitätskonzepten" aus dem Sofortprogramm "Saubere Luft" unterstützt.
Weitere Informationen zum nachhaltigen Mobilitätsplan : https://www.stadt-koeln.de/artikel/71716/index.html
Informationen zum Beteiligungsverfahren : https://meinungfuer.koeln/mobilitaetsplan
Das Kochbuch "Klimagesund kochen und genießen" beinhaltet Rezepte die gesund, frisch, kostengünstig, einfach zu kochen und klimafreundlich sind. Mit kleinen Umstellungen können Sie täglich schmackhafte Gerichte zaubern, die gut für Mensch und Planet sind.
Der Wegweiser für eine nachhaltige, pflanzenbasierte Ernährung in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen wurde entwickelt, um die Gesundheit von Menschen und die Umwelt zu fördern. Er bietet praktische Unterstützung, von ersten Ideen bis hin zu Nährstoffkunde und Rezepten und wurde mit Expertenhilfe erstellt. Der Wegweiser soll Einrichtungen helfen, pflanzenbasierte Ernährung einzuführen und deren gesundheitlichen sowie ökologischen Vorteile zu nutzen. Positive Rückmeldungen zeigen die Praktikabilität und den Erfolg dieser Initiative.
Die Kühl- und Gefrierschränke Ihres Labors gehören wahrscheinlich zu den Geräten, die am meisten Energie verbrauchen. Die Heraufsetzung der Temperatur der Ultratiefkühler von -80 auf -70 Grad Celsius führte im ZMMK-Forschungsgebäude der Uniklinik Köln zu einem Ersparnis von circa 30 Prozent pro Gerät. Dies bedeutet allein bei den Ultratiefkühlern auf der Ebene 1 eine Ersparnis von etwa 5.000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von einem Einfamilienhaus.
Die Freezer Challenge ist ein international anerkanntes Programm zur Energieeinsparung und nutzt den Geist des Wettbewerbs, um mehr Fortschritte in der Energieeinsparung zu erreichen. Das Internationale Institut für nachhaltige Laboratorien (I2SL) und My Green Lab arbeitet zum siebten Mal in Folge zusammen an der Freezer Challenge. Das Programm zielt darauf ab, die Leistung und Lebensdauer von Kühllagern zu verbessern und die Treibhausgasemissionen von Laboren zu reduzieren.
In den vergangenen sieben Jahren hat die Freezer Challenge dazu beigetragen, insgesamt 44,7 Millionen kWh durch einfache, unkomplizierte Maßnahmen einzusparen, die jede:r Forscher:in durchführen kann! Bereits über 1.100 Labore nehmen an der Freezer Challenge teil. Ziel für dieses Jahr ist es, bis zu 2.500 Labore für das Projekt zu begeistern.
Zu den Maßnahmen, die im Rahmen der Freezer Challenge zu Energieeinsparungen führen, gehören:
Teilnahme an der Freezer Challenge
Die Einreichung der Bewertungsbögen ist noch bis zum 1. Juli 2024 möglich, um für den diesjährigen Wettbewerb zugelassen zu werden. Hier geht es zu Anmeldung. Anmelden können sich alle Labore mit Ultratiefkühlern.
Auf dem biomedizinischen Campus der Uniklinik Köln stehen ab sofort 12 neue Fahrrad Servicestationen zur Verfügung, die kostenlos genutzt werden können und allen Radfahrerinnen und Radfahrern auf dem Campus rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Weitere Infos und einen Lageplan der Fahrrad Servicestationen finden Sie hier.
Zukünftig haben Mitarbeitende die Möglichkeit, eins von 13 Fahrrädern eine Woche lang kostenlos zu testen. Zur Wahl stehen Falträder, Cityräder und Lastenräder. Größtenteils handelt es sich dabei um E-Bikes. Die Buchung der Räder wird schnell und einfach über eine App möglich sein. Die Ausgabe und Rücknahme der Räder erfolgt dann gegen Vorlage des Dienstausweises zentral am Werkstattgebäude auf dem Uniklinik-Campus. Der Fahrradpool wird voraussichtlich im kommenden Frühjahr in Betrieb gehen.
Quelle: UKK Intranet
Maximal fürs Klima: Die Cafeteria der Uniklinik Köln verzichtet ab dem 7. August 2023 komplett auf Einweggeschirr und nutzt ausschließlich das Mehrgeschirr des Kölner Unternehmens Vytal für Speisen und Getränke die „to go“ mitgenommen werden. Damit will das Tochterunternehmen UK Catering (UKC) den nächsten Schritt hin zur verantwortungsbewussten Mitarbeiterverpflegung der Zukunft machen. „Durch die komplette Umstellung auf das Mehrwegsystem sparen wir im Bereich der Cafeteria jährlich mehr als vier Tonnen Einweggeschirr, das ist eine Menge Müll. So wollen wir unseren Beitrag für die Maximal fürs Klima-Kampagne der Uniklinik Köln leisten“, erklärt Thomas Schnell, Bereichsleiter Gästeverpflegung. „Mit Vytal als Partner setzen wir dabei nicht nur auf ein Unternehmen aus der Region, sondern auf Europas größten digitalen Anbieter im Segment Mehrwegsysteme.“
Um das System nutzen und sein Essen weiter mitnehmen zu können, braucht es nicht viel: Vytal App runterladen, registrieren, den QR-Code auf den ausgegebenen Behältern scannen und an der Kasse vorzeigen. Bislang war dafür noch eine Leihgebühr von 0,20 Euro pro Befüllung fällig, die aber mit der Komplettumstellung Anfang August gänzlich entfällt. Anschließend kann der Behälter innerhalb von 14 Tagen kostenfrei über eine der zahlreichen Abwurfstationen von Vytal zurückgegeben werden. Diese sind auf dem Campus der Uniklinik Köln in den Kiosken der UKC sowie im Eingangsbereich der Cafeteria oder bei 5.000 weiteren Partnern europaweit zu finden. Nur, wenn die vierzehntägige Frist überschritten wird, fällt eine Gebühr für den Nutzenden an.
Wer jetzt den Gedanken hat, doch auch problemlos seine Tupperdose nutzen zu können, muss leider enttäuscht werden. Aus hygienischen Gründen ist das Abfüllen der Speisen und Getränke in andere Behälter leider untersagt.
Quelle: UKK Intranet
Die Universität zu Köln hat nach intensiver Planungs- und Entwicklungsphase ihre Nachhaltigkeitsstrategie für die kommenden Jahre beschlossen. Mehr darüber kannst du unter dem folgenden Link lesen:
Besuchen Sie uns im Juni beim Pop-Up-Nachhaltigkeitsbüro. Wir freuen uns auf Sie!
Melden Sie sich gerne bei Fragen.
Mit besten Grüßen
i.A.
Dr. Pamela Kilian, +49 (0)221 470-3808
Projekt Nachhaltigkeitsbüro
Universität zu Köln I Der Kanzler
Referentin für Hochschulentwicklung
Abteilung 12, Hochschulentwicklung und Evaluationen
Albertus-Magnus-Platz, D-50923 Köln
http://nachhaltigkeit.uni-koeln.de/
http://strategy.uni-koeln.de/
Portal Nachhaltigkeit der Universität zu Köln: Weitere Informationen
Seit dem 01. Juli 2022 erfasst die Universität systematisch, ob sich neu eingeworbene Drittmittelprojekte mit einem der 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (VN) befassen. Zukünftig ist bei allen Drittmittelanzeigen anzugeben, ob ein Drittmittelprojekt sich schwerpunktmäßig mit mindestens einem der VN-Nachhaltigkeitsziele befasst. Falls ja, wird gebeten, die (bis zu drei) wichtigsten Ziele zu nennen. Quelle: https://portal.uni-koeln.de/universitaet/universitaet-auf-einen-blick/nachhaltigkeit/aktuell
Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen: Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die "Agenda 2030" verabschiedet und sich damit zu 17 globalen Zielen für ein menschenwürdiges Leben und den Erhalt der natürlichen Ressourcen verpflichtet. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und jede:r Einzelne sollten gemeinsam für die Umsetzung dieser Ziele verantwortlich sein: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174.
Die Uniklinik Köln möchte die kreativen Ideen ihrer Mitarbeiter nutzen. Ihre Verbesserungsvorschläge können Sie unter ideenwettbewerb@uk-koeln.de einreichen. Dazu formulieren Sie im beigefügten Formular Ihre Idee möglichst kurz und verständlich und beschreiben, wie der Vorschlag Ihrer Meinung nach verwirklicht werden kann.
t3://file?uid=87532
Der Klimawandel sowie der damit verbundene Zusammenbruch von Ökosystemen und der Verlust biologischer Vielfalt bedrohen nicht nur die natürliche Umwelt und unsere Lebensgrundlagen, sondern auch eine der bedeutendsten Wissensquellen der Humanmedizin: den evolutionären Reichtum der Natur und ihrer Lebewesen.
Die vorliegenden Inhalte stellen einen Ausschnitt aus dem systematischen Paper-Review von Paul Henkelmann dar.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Häufig haben kleine Handgriffe eine große Wirkung - so auch beim Energiesparen! Insbesondere dann, wenn wir alle sie umsetzen. Auch wenn viele der Handgriffe allgemein bekannt sind, haben wir nachfolgend die wichtigsten Hinweise zum Einsparen von Energie im Arbeitsalltag aufgelistet. Bitte befolgt und verbreitet sie, damit wir gemeinsam energieeffizienter werden!
Weitere Energiespartipps finden Sie online auf den folgenden Seiten:
Mülltrennung ist wichtig, um die Gesundheit der Menschen sowie die unseres Planeten zu schützen und zu erhalten. Grundsätzlich gilt: Abfälle müssen
Dafür ist in erster Linie der/die Verursacher*in verantwortlich.
In zweiter Linie kümmern sich die Mitarbeitenden der Abfallwirtschaft darum, mit den getrennten und zur Wiederverwertung zugänglich gemachten Abfällen sinnvoll weiter zu verfahren.
Also: Der Müll, der nicht auf Station/im Labor getrennt wurde und im falschen Abfall landet, kann nicht mehr wiederverwendet oder recycelt werden.
Mülltrennung ist prinzipiell in jedem Gebäude möglich, da die Abfallwirtschaft der Uniklinik Köln bereits Einiges des anfallenden Mülls getrennt verwertet.
Trotzdem sind die Möglichkeiten zur Mülltrennung auf dem Uniklinik-Gelände je nach Bereich verschieden.
Das liegt daran, dass die Möglichkeiten zur Mülltrennung erst nach und nach, und meist erst auf Anfrage der Bereichsleitungen oder der Mitarbeitenden der jeweiligen Stationen/Labore/Bereiche, installiert werden.
Für die Einrichtung von Mülltrennung in Eurem Bereich hilft Euch gerne Herr Dirk Zuper. Kontaktiert ihn gerne mit Eurem Anliegen zu allen Fragen, die Mülltrennung betreffen: dirk.zuper(at)uk-koeln(dot)de.
Wenn Ihr die Wertstofftrennung in Eurem Bereich ausbauen möchtet, sind folgende Punkte wichtig:
In dieser Tabelle findet Ihr konkrete Informationen dazu, welche Abfälle wie getrennt werden und wie sie entsorgt werden müssen. Die Entsorgungsrichtlinien für krankenhausspezifische und infektiöse Abfälle sowie Zytostatika sind in dieser Tabelle aufgeführt. Für ausführlichere Informationen informiert Euch in der Entsorgungsrichtlinie der UKK oder wendet Euch an Herrn Zuper.
Sonderfall CECAD:
Bereiche, welche ausschließlich der Universität zu Köln angehören (bspw. einige Labore im CECAD) müssten sich an die Abteilung 54 der Universität zu Köln wenden.
Ansprechpartner Reinigung, Entsorgung und Materialausgabe (uni-koeln.de)
Die IT-Services der Universität zu Köln bieten an, elektronische Geräte anzunehmen, um diese zu recyclen. Ihr könnt auch bei euch eine Sammelstelle für elektronische Geräte einrichten. Mehr Infos findet Ihr auf der Seite der Universität zu Köln oder unter der E-Mail-Adresse entsorgung(at)verw.uni-koeln(dot)de.
Good to know:
Wenn Ihr Ideen gute Ideen für eine bessere Mülltrennung auf dem Uniklinik-Campus habt, reicht diese gerne beim Ideenwettbewerb ein. Aus einer dieser Ideen ist entstanden, dass die Uniklinik das Kölner StartUp TobaCycle unterstützt, welches Zigarettenstummel recycelt! Habt Ihr die Sammelstellen dafür schon einmal gesehen? Sie finden sich an einigen Stellen auf dem Uniklinik-Campus.
Richtig Müll trennen: Gewusst wie - die einfache Anleitung zur Mülltrennung
Das kommt in die gelbe Tonne (Werkstofftonne):
Verkaufsverpackungen aus Kunststoff und Metall: Kunststoff-Flaschen (zum Beispiel für Spül-, Wasch-, Körperpflegemittel), Folien, Plastiktüten, Tuben, Kunststoffbecher (zum Beispiel Joghurt- und Margarinebecher), Verschlüsse von Flaschen und Gläsern, Alu-Schalen, -Deckel und -Folien, Konserven- und Getränkedosen, Kronkorken
Die Inhalte der Verpackungen sollen am besten grob rausgekratzt und die Verpackungen nicht gestapelt werden. Bei Kunststoffbechern und Fleischverpackungen die Alluminium-Deckel bzw. Folien abtrennen, damit diese auch recycelt werden können.
Kunststoff- und Metallgegenstände: Bestecke, Werkzeug, Schrauben, Drahtbügel, Abdeckfolien, Schalen, Eimer, Bratpfannen, Töpfe
Verbundsverpackungen: Milch- und Saftkartons, geschäumte Verpackungen (zum Beispiel Schalen für Obst und Gemüse), Styropor
Das kommt nicht in die gelbe Tonne: Holz, Batterien, Bauschutt, Elektrogeräte, Energiesparlampen, Glas, Kabel und Textilien
Das kommt in die blaue Tonne:
Papier und Pappe: Zeitungen, Zeitschriften, Druckerpapier, Kartons (zerkleinert), Pappschachteln
Das kommt nicht in die blaue Tonne: dreckiges Papier oder Papier mit Beschichtung, Kassenbons, Papiertaschentücher, benutzte Pizzakartons, Tapeten, Backpapier, Saftkartons und Aktenordner mit Metall- und Kunststoffteilen
Das kommt in die graue Tonne:
Kalte Asche, Glas- und Porzellanbruch, Gummi, kleine Holzabfälle, Hygieneprodukte, Katzenstreu, Kehricht, Mund- und Nasenschutz, Medikamente, Staubsaugerbeutel, Tapetenreste, Taschentücher, Windeln und Zigarettenkippen
Das kommt in die braune Tonne (Bio Tonne):
Speisereste und Küchenabfälle: Schalen und Reste von Obst und Gemüse, Essensreste, zum Beispiel auch Gekochtes, alte Lebensmittel (ohne Verpackung), Brotreste, Eierschalen, Kaffeesatz samt Filter, Teeblätter und Teebeutel
Gartenabfälle: Grün- und Strauchschnitt, Blumen, Gartenabfälle (auch Rasenschnitt), Laub und Reisig
Weitere Informationen: Das Müll-ABC kann dir helfen, wenn du dir bei bestimmten Abfällen unsicher bist, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Außerdem geben die ABW Erklärvideos weitere Informationen darüber: Was passiert mit meinen Abfällen? Warum ist trennen sinnvoll?. Für Fragen rund um die Biotonne gibt es einen eigenen Chatbot der ABW und wenn du dich dafür interessierst, welche Verpackungen recycelbar sind und wie du umweltfreundlicher einkaufen kannst, gibt es einen Einkaufsguide Verpackungen.
Forschende der Universität Bonn haben herausgefunden, wie der Medikamentenabfall von Propofol im OP reduziert werden kann. Üblicherweise wird Propofol für die Einleitung der Narkose mit einer Spritze verabreicht und anschließend mit einer separaten Spritzenpumpe zur Aufrechterhaltung kontinuierlich infundiert. Dies führt zu erheblichem Medikamentenabfall: Bis zu 45 % der Medikamentenabfälle im OP entfallen auf Propofol, und ein Viertel des Mittels bleibt oft ungenutzt.
Die Studie zeigt, dass der Einsatz einer einzigen Spritzenpumpe sowohl für die Einleitung als auch die Aufrechterhaltung der Narkose den Propofol-Abfall um 30–50 % verringert. Diese Methode beeinträchtigt die Patientensicherheit nicht und ist besonders bei Eingriffen von 20 bis 100 Minuten effektiv. Bei Patient*innen mit erhöhtem Propofol-Bedarf (z. B. durch Alkohol- oder Drogenkonsum) war der Abfall mit der neuen Methode ebenfalls geringer. Neben ökologischen Vorteilen spart die Methode auch Kosten: Bei 10–15 Anwendungen pro Tag können jährlich rund 1.300 Fläschchen Propofol eingespart werden. Die Forschenden empfehlen, den Standard zur Narkoseeinleitung ökologischer zu gestalten. Die Ergebnisse wurden im British Journal of Anaesthesia veröffentlicht.
Cell Press ist ein rein wissenschaftlicher Verlag von über 50 wissenschaftlichen Zeitschriften und stellt eine Webseite mit vielen zusätzlichen Inhalten zum Thema Klima und Nachhaltigkeit zur Verfügung. Die Zeitschriften arbeiten gemeinsam und mit Forscher*innen und Praktiker*innen aus den Natur- und Sozialwissenschaften zusammen.
Der Artikel von Capstick, Thierry, Cox, Berglund, Westlake und Steinberger argumentiert dafür, dass ziviler Ungehorsam von Wissenschaftler*innen gerechtfertigt ist, um dringende Maßnahmen zum Klimaschutz zu fordern. Er betont, dass traditionelle Methoden der Forschung und Kommunikation angesichts der Klimakrise möglicherweise versagen und fordert zu neuen Handlungsweisen auf. Ziviler Ungehorsam von Wissenschaftler*innen wird als wirksame Strategie betrachtet, um die Dringlichkeit der Klimakrise zu kommunizieren und Veränderungen herbeizuführen.
Das Projekt KLIK green hat in etwa 250 Krankenhäusern und Rehakliniken Klimamanager ausgebildet, die verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen umsetzen. Durch die Initiative konnten voraussichtlich 200.000 Tonnen CO2Ä eingespart werden, indem 187 Klimamanager 1.640 Maßnahmen implementierten. Diese Maßnahmen reichen von energieeffizienter Beleuchtung bis hin zur Umstellung auf erneuerbare Energien und einer veränderten Ernährung.
Der Artikel beschreibt die wachsende Dynamik hinter einem globalen Vertrag zur Regulierung der Plastikverschmutzung. Aufgrund des zunehmenden Drucks von Umweltaktivisten und Regierungen gewinnt die Idee eines internationalen Abkommens zur Eindämmung von Plastikmüll an Bedeutung. Dieser Vertrag soll die Produktion, den Verbrauch und die Entsorgung von Plastik regulieren, um Umweltschäden zu minimieren.
Der Artikel beschreibt eine Studie zur effizienten Nutzung von Abzugshauben in Laboren. Die Forscher haben einen "Motion and Sash Height" (MASH) Alarm entwickelt, der Labornutzer benachrichtigt, wenn eine Abzugshaube offen und unbenutzt ist. Die Installation dieser Alarme führte zu einer signifikanten Reduzierung der durchschnittlichen Sash-Höhe um über 75%. Die finanziellen Einsparungen pro Jahr und Abzugshaube durch den Einsatz des MASH-Alarms betrugen etwa 1159 US-Dollar.
Die Studie hat erstmals gezeigt, dass Mikroplastik in menschlichen Plazenten gefunden wurde, was die Möglichkeit einer Übertragung auf Föten nahelegt. Diese Entdeckung wirft Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen von Mikroplastik auf die menschliche Gesundheit auf und verstärkt die Forderungen nach strengeren Regulierungen und Maßnahmen zur Reduzierung von Kunststoffverschmutzung.
Der Artikel berichtet über ein Programm zur Laborentlüftung, das die Sicherheit und Nachhaltigkeit im Labor berücksichtigt. Die Studie fand auf dem Campus einer großen Forschungsuniversität statt und umfasste zwei interdisziplinäre Wissenschaftsgebäude. Die Intervention bestand aus dem Anbringen eines Aufklebers auf den Abzugshauben und anschließendem Feedback basierend auf den Schließdaten. Die Intervention führte zu einer signifikanten Verbesserung des Schließverhaltens der Abzugshauben.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Effektivität von Echtzeit-Audiorückmeldungen, um Benutzer von Abzugshauben zu warnen, wenn der Schieber geöffnet ist und die Abzugshaube nicht benutzt wird. Es wurde festgestellt, dass diese Methode zu erheblichen Energieeinsparungen führt. Benutzer berichteten von Verhaltensänderungen nach der Installation des Alarms.
Der Artikel beleuchtet, wie Labore durch grüne Maßnahmen wie Recycling von Chemikalien und Geräten Energiekosten senken und das Forschungsbudget erhöhen können. Ein Beispiel ist das Labor von Hopi Hoekstra an der Harvard University, das durch den Gewinn eines Wettbewerbs zur Reduzierung des Energieverbrauchs und die effizientere Nutzung von Gefrierschränken rund 10.000 US-Dollar einsparen konnte.
Die Autoren des Artikels fordern Maßnahmen zur Reduzierung der fünfeinhalb Millionen Tonnen Plastik, die weltweit im Zuge wissenschaftlicher Forschung entstehen. Sie schätzen, dass biowissenschaftliche Forschung für 1,8 Prozent der weltweiten Plastikproduktion verantwortlich ist, was einer Menge von 67 Kreuzfahrtschiffen pro Jahr entspricht. Die Autoren schlagen vor, dass Fördermittelgeber umweltfreundlichere Praktiken durch die Finanzierung von Laborspül- und Recyclinganlagen fördern und dies zu einer Anforderung im Antragsprozess machen könnten.