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04.11.2020

Nachbericht

Alles über den Scientific Career Day digital 2020

Medizinische Fakultät präsentierte ein inspirierendes Programm für Nachwuchswissenschaftler*innen – Corona-bedingt online

Welche Möglichkeiten gibt es, im Umfeld der Medizin wissenschaftlich zu arbeiten? Wo kann ich an der Medizinischen Fakultät meine Doktorarbeit schreiben? Welche Fördermöglichkeiten haben Post Docs? Muss ich für eine Karriere unbedingt ins Ausland? Und wie schaff ich es, mein Interesse für Forschung und den Wunsch nach einer eigenen Familie unter einen Hut zu bringen?

Gerade in der Medizin und angrenzenden Gesundheitsberufen ist die Hürde für wissenschaftliche Karrieren hoch – das gilt nicht nur für Frauen. Berufsbilder jenseits der klassischen Tätigkeit als praktizierende Ärztin oder Arzt sind oft vage. Noch schwieriger wird es, wenn viele Talente in einem schlummern und ein Entweder-Oder keine Option zu sein scheint.  Davon kann der aus den Medien bekannte promovierte Genetiker und Schauspieler Ben Hartwig ein Lied singen. Ben Hartwig war parallel viele Jahre als Forscher in der Biogenetik und als Schauspieler tätig, bevor er sich aus dem Labor verabschiedete und seinen Fokus auf die Wissenschaftskommunikation legte. Nach der Gründung des Kommunikations-Labors Neuroblitz ist er vor allem als Trainier und Speaker unterwegs, steht aber auch immer noch auf der Theaterbühne. Am 4.11. war Hartwig Key-Note-Speaker und Moderator im Rahmen des ersten Scientific Career Days der Medizinischen Fakultät.

Die Idee zum Scientific Career Day wurde im Rahmen der Förderinitiative C.A.S.E. (Career developement of Academics by Scientific Evolvement) entwickelt: Prodekanin für Akademische Entwicklung und Gender, Prof. Dr. Elke Kalbe, und ihr Team hatten sich zum Ziel gesetzt, Karrierewege in der Wissenschaft konkret aufzuzeigen, wissenschaftliches Arbeiten in der Medizin darzustellen und unterschiedliche Angebote für die persönliche akademische Entwicklung an Fakultät, der Universität und kooperierenden Einrichtungen zu transportieren.

Was den ersten Scientific Career Day der Medizinischen Fakultät am 4. November 2020 tatsächlich so besonders gemacht hat, ist die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Protagonist*innen und Role Models. Zwischenzeitlich hatten sich bis zu 130 Teilnehmende online zugeschaltet. Fest steht, gerade durch die digitale Vermittlung des ursprünglich als Dialogveranstaltung geplanten Scientific Career Days sorgte der visuelle „Besuch“ im direkten Arbeitsumfeld für sehr nahe und persönliche Einblicke in unterschiedliche Karrierewege. Ein zweiter Scientific Career Day soll 2021 folgen.

 

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Rückschau 4.11.2020