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Copyright: Thomas Josek, Josekdesign
Familienförderstellen für forschende Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung mit Familienpflichten

Gusyk-Stellen

Um Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit zu geben, klinische und forscherische Tätigkeit miteinander zu verbinden und familiären Pflichten in der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen besser nachkommen zu können, fördert das Dekanat Familienförderstellen für forschende Ärztinnen und Ärzte mit Familienpflichten in der Weiterbildung. Diese Familienförderstellen beinhalten die Freistellung von Nacht- und Wochenenddiensten. Sollten andere Formen der Unterstützung als die Freistellung von Diensten zur Zielerreichung des Programms hilfreicher sein, können im Einzelfall Sonderabsprachen getroffen werden.

 

Die nächsten Gusyk-Stellen werden voraussichtlich Ende April ausgeschrieben.

 

Das Verhältnis von Forschungs- und Kliniktätigkeit innerhalb einer Gusyk-Stelle sollte über den Bewilligungszeitraum verteilt im Verhältnis 50/50 stehen.

Die Antragstellenden müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ärztliche Tätigkeit an der Uniklinik Köln
  • Fachärztliche Weiterbildung oder in der Weiterbildung nach Erwerb einer fachärztlichen Qualifikation
  • Versorgung von einem oder mehreren Kindern und/oder Pflege von Familienangehörigen
  • Eine Forschungstätigkeit ist durch einschlägige Publikationen und ggf. die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln belegt

Bei Antragsstellung sollen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Begründung des Antrags unter Berücksichtigung der oben genannten Voraussetzungen auf max. einer halben Seite
  • Kurzbeschreibung aktuell laufender wissenschaftlicher Projekte
  • Inhaltlicher und Zeitplan zu den in der Zeit der Gusyk-Förderung zu bearbeitenden Aufgaben (Projektarbeit, Publikationen, Anträge, Habilitationsschrift etc.)
  • Lebenslauf
  • Publikationsliste mit Angabe der Impact-Faktoren (inkl. Gesamt-Faktor) sowie separat für Erst-/Letzt- bzw. Ko-Autorenschaft
  • Auflistung von Drittmitteleinwerbungen
  • Schriftliche Bestätigung der Klinikdirektion, dass die Freistellung von Nacht- und Wochenenddiensten gewährleistet ist (oder individuelle Absprachen gewünscht sind) und dass der Forschungstätigkeit ausreichend nachgegangen werden kann.
  • Ggf. Angaben zu individuellen Lebensumständen, die zu systematischen Verzögerungen im (wissenschaftlichen) Lebenslauf geführt haben

Als systematische Verzögerungen im Lebenslauf werden folgende individuelle Lebensumstände -auch der DFG folgend- berücksichtigt:

  • Schwangerschaft und Geburt (Mutterschutz, Elternzeiten)
  • Kinderbetreuung
  • Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen
  • Behinderung oder chronische Erkrankung
  • lange schwere Krankheit
  • Wehr- oder Zivildienst
  • Teilzeitarbeit (u.a. wegen Kinderbetreuung)

Natürlich besteht keine Pflicht zur Offenlegung der oben genannten, grundsätzlich privaten Umstände, sie können aber natürlich nur dann berücksichtigt werden, wenn im Antrag, im Anschreiben und/ oder im Lebenslauf auf diese Umstände hingewiesen wird.

Bewilligt werden die Familienförderstellen für ein Jahr. Eine anschließende erneute Bewerbung ist grundsätzlich möglich.

Richten Sie Ihren Antrag als zusammenhängende PDF-Datei bitte an das Prodekanat für Akademische Entwicklung und Gender, Dr. Vanessa Romotzky (Bewerbung-Gusyk@uk-koeln.de).