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Corona: Infos für Studierende & Mitarbeiter*innen der Universität

Corona-Prävention ernst nehmen ++ Infektionswege unterbrechen ++ Rektor & Kanzler rufen zur Solidarität auf + Alternativen für Präsenzlehre und -prüfungen ausbauen und weiterentwickeln ++

 

Liebe MitarbeiterInnen und Studierende der Universität zu Köln,

 

wie Sie alle aus den Medien wissen, verbreitet sich das Corona-Virus nach wie vor rasant. Daher wurden am Wochenende von Bund, Ländern und

Kommunen weitreichende Maßnahmen veranlasst. Wichtigstes Ziel ist dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um zu vermeiden, dass

unser Gesundheitssystem überlastet wird. Hierzu ist es notwendig, die Infektionswege zu unterbrechen. Dazu tragen verstärkte Hygiene-Maßnahmen bei. Vor allem aber sollten persönliche Kontakte eingeschränkt

werden. Die Bundeskanzlerin hat vor kurzem darauf hingewiesen, es sei nun wichtig, soziale Kontakte „wo immer das möglich ist“ einzustellen. Sie appellierte, sämtliche Veranstaltungen zu meiden, die nicht zwingend

notwendig seien. „Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen.“

Angesichts der sich zuspitzenden Situation weitet auch die Universität zu Köln ihre Maßnahmen aus: Präsenzlehre und –prüfungen sowie

Veranstaltungen werden bis auf weiteres eingestellt, ebenso werden Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie die Universitätsbibliotheken und

der UniSport für die Nutzer geschlossen. Die Maßnahmen wurden vom Krisenstab der Universität zusammen mit den Fakultätsleitungen

beschlossen und werden auf der zentralen Webseite der Universität zum Corona-Virus dargestellt und erläutert (https://portal.uni-

koeln.de/coronavirus). Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Detailinformationen zur Lehre werden auf den Webseiten der Fakultäten und Zentren verfügbar gemacht.

 

Bitte beachten Sie: Einschränkungen hinsichtlich Veranstaltungen und Präsenz bedeuten nicht, dass der Betrieb der Universität eingestellt wird

bzw. auf einen „Notfallmodus“ umgestellt wird. Es ist derzeit ungewiss, wie lange die Bewältigung der Corona-Krise dauern wird - viele Experten gehen

davon aus, dass sie uns über Monate hinweg in Atem halten wird. Es ist daher besonders wichtig, dass wir jetzt tatkräftig Alternativen für

Präsenzlehre und -prüfungen ausbauen und weiterentwickeln, insbesondere durch die verstärkte Nutzung digitaler Medien.

 

Wir bitten Sie alle, unsere Maßnahmen zu unterstützen und dazu beizutragen, unsere Gesellschaft vor einer zu schnellen Verbreitung des

Virus zu schützen. Angesichts der dynamischen Entwicklung bitten wir Sie, sich regelmäßig – am besten täglich – auf unseren Webseiten zu

informieren. Studierende sollten sich dort über neue, digitale Lehrangebote informieren und diese wahrnehmen, um Verzögerungen ihres Studium so

gut wie möglich zu vermeiden. Wir werden Sie zusätzlich über den „Smail-Account“ benachrichtigen.

 

Besonders wichtig in einer Krisensituation ist eine sorgfältig und aufeinander abgestimmte Kommunikation. Wir bitten außerdem um

Besonnenheit im Umgang mit der aktuellen Situation sowie um einen umsichtigen und diskriminierungsfreien Umgang mit dem Thema und

untereinander. Helfen Sie dabei, dies zu erreichen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen allen für Ihr hervorragendes Engagement und hoffen, dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen und

gesund überstehen. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Dr.h.c. Axel Freimuth                                   Dr. Michael Stückradt