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Gesellschaftliches Engagement

Die Medizinische Fakultät schafft über die Translation in die Versorgung hinaus mit Veranstaltungsangeboten zum lebenslangen Lernen Mehrwert für die Gesellschaft. Zudem gibt sie ihr Wissen über Capacity Building im globalen Süden weiter.

Lebenslanges Lernen & Mitmachangebote

So bietet die Fakultät, teils in Kooperation mit der Fachschaft, der Uniklinik und Kooperationspartnern, Infotage (u. a. in der Uniklinik), öffentliche Veranstaltungen und Ringvorlesungen, Angebote für Kinder und Senior*innen sowie Beteiligungen an externen Veranstaltungen an. Ziel ist es, für gesellschaftlich relevante Themen zu sensibilisieren, über sie zu informieren und Interessierten eine Plattform für Informationsaustausch und Dialog zu bieten, der wieder in Wissenschaft und Lehre hinein transportiert werden kann. Hier erfahren Sie mehr.

Internationales Engagement

Das Prodekanat für Wissenschaft & Transfer, das Prodekanat für Strategie & Internationales sowie das Prodekanat für Studium & Lehre kooperieren, um Wissenstransfer in den Globalen Süden zu realisieren. 

Im Detail

So gestalten wir medizinischen Fortschritt

Neuigkeiten aus der Forschung

| Pressemitteilungen, News Transfer

Compassionate University: Auf dem Weg zur „SorgeUni“

Forschungsprojekt unter Leitung von PD Dr. Dr. Julia Strupp

Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp, Foto: Christian Wittke

Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp vom Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln leitet das neue Forschungsprojekt „Auf dem Weg zur Sorgenden Universität – Erfahrungen von Studierenden und Mitarbeitenden im Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer“. Das Vorhaben wird von der Schober-Stiftung gefördert. Wie gehen Studierende und Beschäftigte mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer im Hochschulalltag um? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt, das an der Universität zu Köln und der Universität Münster durchgeführt wird.

Ziel des Projekts ist es, Erfahrungen und Unterstützungsbedarfe im Umgang mit existenziellen Lebenssituationen im universitären Kontext sichtbar zu machen. Hintergrund ist, dass Themen wie Krankheit, Sterben und Trauer zwar viele Menschen betreffen, im Hochschulalltag bislang jedoch oft wenig Raum finden.

Im Rahmen einer explorativen Pilotstudie werden qualitative Interviews mit Studierenden und Mitarbeitenden durchgeführt und durch eine standortübergreifende Online-Befragung ergänzt. So sollen erstmals in Deutschland empirische Erkenntnisse für das Konzept der „Compassionate University“ gewonnen werden – also einer Hochschule, die Mitgefühl zeigt und einen sensiblen Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen fördert. Das Konzept der Compassionate University lässt sich dabei mit den Zielen der Exzellenzstrategie verbinden, da exzellente Forschung von einem Umfeld profitiert, in dem sich Studierende und Beschäftigte wertgeschätzt fühlen.

Langfristig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, konkrete Ansatzpunkte für institutionelle Strukturen an Hochschulen zu entwickeln und den Aufbau einer „Compassionate University“ zu stärken. So könnten die Universitäten zu Köln und Münster die ersten Hochschulen in Deutschland sein, die sich am Vorbild der Vrije Universiteit Brussel als „Compassionate Universities“ entwickeln und einen sensiblen, unterstützenden Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer institutionell verankern.

Das Projekt knüpft am Standort Köln an bestehende Initiativen wie die Caring Community Köln an und erweitert diese um eine wissenschaftliche Perspektive im Hochschulkontext.