Dr. Jochen Hammes, Assistenzarzt in der Nuklearmedizin und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Multimodale Bildgebung neuronaler Netzwerke“, erhielt den Preis für seine Arbeit zum Thema „One stop shop: flortaucipir PET pattern predicts amyloid positivity in neurodegenerative diseases“. Darin befasst er sich mit der Entwicklung eines „Machine-Learning“ basierten Algorithmus zur automatischen Diagnosefindung bei Demenz-Patienten. Der Algorithmus hat in der Studie eine hohe Genauigkeit bewiesen und legt die Grundlage dafür, dass zukünftig eventuell zusätzliche PET-Untersuchungen eingespart werden können – was Komplexität, Kosten und Strahlenbelastung einsparen würde.
Doktorandin Merle Hönig, auch aus der Arbeitsgruppe „Multimodale Bildgebung neuronaler Netzwerke“ in der Nuklearmedizin der Uniklinik Köln, wurde für ihre Arbeit „Resilience capacity mitigates regional effects of tau pathology on metabolic decline“ ebenfalls mit einem Junior Faculty Award geehrt. Ihre Arbeit umfasst Ergebnisse der AG, die zeigen, dass bei hochgebildeten Patienten mit einer Alzheimer-Erkrankung die Tau-Pathologie, ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Erkrankung, weniger schädlich für die neuronale Funktion des Gehirns ist als bei niedrig gebildeten Patienten mit einer Alzheimer-Erkrankung. Die Resultate weisen darauf hin, dass frühe Lebensstilfaktoren schützende Mechanismen für das spätere Lebensalter unterstützen.
Redaktion: UKK Unternehmenskommunikation