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Geschichte der Fakultät

Ancient Picture of the Lindenburg

Historie

Die Medizinische Fakultät bildet seit dem Gründungsjahr 1388 ein Herzstück der Universität zu Köln und gehört damit zu den ältesten Hochschulen in Europa. Die Stiftungsurkunde der Hohen Schule wurde zwar von Papst Urban VI. unterzeichnet. Doch ging die Initiative nicht vom Kaiser oder einem Fürsten aus, sondern vom Rat der Freien Reichsstadt Köln, die auch die Kosten für den Lehrbetrieb übernahm.

Schon in der Frühen Neuzeit erwarb die Fakultät ein hohes Ansehen bei Studierenden und Professoren. Nach Aufhebung der „Alten Universität“ durch Napoleon 1798 kam es 1919 zur Eröffnung der „Neuen Universität“ – erneut durch den Rat der Stadt; die "Akademie für praktische Medizin" und das Klinikum „auf der Lindenburg“ zählten zu den entscheidenden Gründungsbausteinen. 1954 übernahm das Land Nordrhein-Westfalen die Trägerschaft der Hochschule. Auch im Bereich der Heilkunde war und ist die akademische Ausrichtung stets eng verbunden mit den politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Dies spiegelt sich sowohl in der Forschungsausrichtung als auch in der Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Unterrichts.

Die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln gilt heute bei Studiumsanwärter*innen als einer der beliebtesten Standorte in Deutschland und genießt mit mehr als 60 Instituten und Kliniken sowie kooperierenden Einrichtungen national und international einen hervorragenden Ruf.